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TU Berlin

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Online Projektlabor Chemie (OPLChem)

Das Onlineprojektlabor Chemie (OPLChem)  ist ein eigenständiges von einem Teil des eduZEN-Teams gegründetes Projekt. 

 

 

Das studentische Online-Projektlabor “Chemie im Alltag”

Lupe

Unter gesonderter Förderung durch den Stifterverband (Joachim Herz Stiftung) hat das aus educationZEN erwachsene Onlineprojektlabor Chemie im Alltag (OPLChem) seit dem Sommersemester 2014 regelmäßig stattgefunden.

Durch die Überführung in das Orientierungsstudium MINTgrün wurde das OPLChem inzwischen verstetigt. Im Wintersemester 2016/17 haben 35 Studierende teilgenommen. 

Die Gruppen führen eigenständig selbst entwickelte Experimente durch, drehen darüber Videos, erstellen Blogs zur Präsentation ihrer Ergebnisse und präsentieren diese dann ihren Kommilitoninnen und Kommilitonen: 

https://oplchem.wordpress.com/

Auf Basis der in educationZEN entwickelten Lehrmethoden wurde das studentische Online- Projektlabor Chemie im Alltag von Prof. Thomas Friedrich und Dr. Franz-Josef Schmitt aufgebaut.

Diese Veranstaltung ist ein Modul im freien Wahlbereich, das allen Studierenden der Universität offen steht. Das OPLChem basiert dabei auf dem forschenden Lernen. Es wendet sich an Studierende der Studieneingangsphase und bietet ihnen die Möglichkeit, interessante Fragestellungen in selbst definiertem Rahmen experimentell zu bearbeiten und aus dieser Arbeit multimediale Lehrmaterialien für andere Studierende zu produzieren. Der Ansatz des „barrierefreien Forschungslabors“ soll die Grenzen sowohl zwischen Ausbildungs- und Wissenschaftslabors als auch zwischen den Fachdisziplinen aufheben und die Studienmotivation stärken. Durch die Nutzung der Neuen Medien entfaltet das studentische Projektlabor Chemie öffentliche Wirksamkeit, denn die damit verbundene Online-Plattform wendet sich allen wissenschaftlich Interessierten aus der Gesellschaft zu. Hier präsentieren die Studierenden ihre Lehrvideos, ihre Protokolle und ihr forschendes Konzept, mit dem die didaktischen und/oder wissenschaftlichen Fragestellungen bearbeitet wurden der Öffentlichkeit.

Das OPLChem ist inzwischen auch für das Orientierungsstudium MINTgrün der TU Berlin geöffnet.

Professor Thomas Friedrich ist im Jahr 2013 für eines der fünf Fellowships der Joachim Herz Stiftung ausgewählt worden. Hier findet sich eine Übersicht über die Fellows des Jahres 2013 sowie der Abschlussbericht zum studentischen Online-Projektlabor “Chemie im Alltag”.

Ziel ist es, die bisherigen Grenzen zwischen Praktikum, Seminar und Übung verschwimmen zu lassen. Als visionärer Standpunkt wird dieser Projektgedanke deshalb an dieser Stelle vorgestellt, da das dargestellte Projekt die ideale Grundlage liefert, um eine solche universelle Lehrform zu strukturieren.

Es ist das Ziel, dass die Studierenden die selbst erarbeiteten Inhalte derart aufbereiten, dass sie nicht nur ihren Kommilitonen als Vorlage oder „good-practice“-Beispiel und als Informationsquelle dienen, sondern auch in allgemeinverständlicher Form die Wissbegier von Online-Nutzern stillen.

Hierin liegt auch ein wesentliches Ziel des Online Gedankens. Die breite Öffentlichkeit soll Zugang zu den aufgearbeiteten Inhalten bekommen. Nicht nur Studierende sollen den Kurs nachvollziehen, sondern ein öffentliches Publikum, das dadurch die wissenschaftlich-didaktischen Kompetenzen der TU Berlin kennen lernt, aber auch selbst etwas zum Umgang mit Alltagsproblemen erlernt. Grundsätzlich können auch Fragen an den Kurs selbst, die aus der Öffentlichkeit des Online-Forums gestellt werden, von Studierenden aufgegriffen und bearbeitet werden. 

Die Ziele des Kurses sind also im Vergleich zu üblichen Lehrveranstaltungen gleich doppelt „invertiert“. Dies gilt aber auch für die eigentliche Lehrform selbst, also das didaktische Konzept, mit dem an die Studierenden herangetreten wird. Wie im klassischen „inverted classroom“ Konzept gehört es zu den Hausaufgaben der Studierenden, die Veranstaltungsinhalte inklusive ihrer Machbarkeit vorzubereiten. Echter Kursinhalt ist Aufzeichnung und Präsentation der Veranstaltungsinhalte vor den Mitstudierenden, also die Darstellung eines erstellten (Video-)protokolls, was eigentlich üblicherweise die Hausaufgabe nach dem Experimentieren in der Präsenzveranstaltung wäre. 

Das Konzept der hier dargestellten Lehrveranstaltung ist das eines tutoriellen Praxiskolloquiums, es invertiert gängige Lehrkonzepte auf mehrerlei Weise mit dem Hauptziel der Motivation Gleichgesinnter und der Entwicklung eines roten Fadens zur Erhöhung der Aufmerksamkeitsspanne trotz oder gerade wegen der Einbindung neuer Medien. 

Die Studierenden avancieren vom Prüfling, der sich nur um des selbstrepräsentativen Selbstzwecks mit den Lehrinhalten auseinandersetzt zum Produzenten, zum eigentlichen Didakt, bis hin zum Star seiner eigenen Produktion. Das Kursziel ist nicht länger die Note sondern der bleibende Eindruck unter Kommilitonen, Freunden, in der Universität und in der Gesellschaft.

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