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TU Berlin

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Accessible-Bio-Campus Mobility (ABC Mobility)

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Im Projekt wird das Thema „Barrierefreie Mobilität" aufgegriffen. Die Accessible-Bio-Campus Mobility umfasst die Aspekte von;

  • A = Accessible: barrierefrei, zugänglich, direkt, leicht, eigenständig, ...
  • B = Bio (-mobil): Fortbewegung zu Fuß, mit dem (Fahr-)Rad oder rollende Hilfsmittteln
  • C = Campus: Mobilität auf dem Gelände, den Standorten, an und zu den Bauwerken und in den Gebäuden. 

Mobilitätsmanagement: Barrierefreie Verbindungen und Wege an der TU Berlin – nachhaltige und inklusive Mobilität auf dem Campus.

Ein Projekt aus dem SAI-Lab ...

Die "Accessible-Bio-Campus Mobility (ABC Mobility)" ist ein Projekt aus dem SAI-Lab.

Ergebnisse

ABC Mobility / Barrierefreie Mobilität - ZOB

Sommersemester 2020 (30.04. - 30.09.2020)
Projektbearbeitung: Erfan Heidari 

Projektgebiet: "ZOB", Ortsteil Westend im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf

Am Zentralen Omniusbahnhof (ZOB) und der Weg zum Bus in Richtung Zentrum. 

ABC Mobility / Barrierefreie Mobilität - ZOB: Karte

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Karte zum Projektgebiet: ZOB und S-Bahnhof Messe Nord / ICC. Ausschnitt aus OSM.

ABC Mobility - Galerie "ZOB" (26.06.2020)

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Hier gibt es die ABC Mobility - Galerie "ZOB" (26.06.2020) zum Projekt Accessible-Bio-Campus Mobility aus dem SAI-Lab. mehr zu: ABC Mobility - Galerie "ZOB" (26.06.2020)

ABC Mobility - Galerie "ZOB" (25.05.2020)

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Hier gibt es die ABC Mobility - Galerie "ZOB" (25.05.2020) zum Projekt Accessible-Bio-Campus Mobility aus dem SAI-Lab. mehr zu: ABC Mobility - Galerie "ZOB" (25.05.2020)

ABC Mobility / Barrierefreie Mobilität - Weinbergsweg

Sommersemester 2020 (30.04. - 30.09.2020)
Projektbearbeitung: Enrique Koziner

Projektgebiet: Rosenthaler Vorstadt, Ortsteil Mitte, Bezirk Mitte 

.. um den Rosenthaler Platz, entlang des Weinbergswegs, ....

ABC Mobility / Barrierefreie Mobilität - Torstraße: Karte

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Karte zum Projektgebiet: Rosenthaler Platz und ein Abschnitt der Torsstrasse (Osten) Karte. Ausschnitt aus OSM.

Bild: Kartenausschnitt aus OSM

ABC Mobility - Galerie "Torstrasse" (22.05.2020)

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Hier gibt es die ABC Mobility - Galerie "Torstrasse" (22.05.2020) zum Projekt Accessible-Bio-Campus Mobility aus dem SAI-Lab. mehr zu: ABC Mobility - Galerie "Torstrasse" (22.05.2020)

Projektskizze

"Accessible-Bio-Campus Mobility (ABC Mobility)"

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Berlin-Karte der P USch und SAI Projekte im SoSe2020

Mittwoch, 06. Mai 2020

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Aufgrund der Situation im "Corona-Semester" 2020 werden die Projekte nicht zwingend auf oder am Compus der TU Berlin durchgeführt, sondern in den örtlichen Aktionsradien der Bearbeiterinnen und Bearbeitern. Dazu dient die "Berlin-Karte der P USch und SAI Projekte im SoSe2020" als Übersicht zu a) den möglichen Projektgebieten im Realabor der Stadt und b) zur geografischen Koordination im Projekt untereinander. (Bild zum vergößern anklicken).

Ziele

Gesundheitsschutz: gesunde Bewegung und Gesundheitsförderung

Gesundheitsschutz

Gesundheit ist ein wichtiges Gut. Auf dem Campus und in der Umgebung gibt es Bedingungen, die Gesundheit beeinträchtigen und gefährden. Die unterschiedlichen Nutzungen des öffentlichen Raums und der Straßen und Wege in der Stadt, auf engem Raum, führen zu Gefahren für die Gesundheit des Menschen. Welche Maßnahmen zur Vermeidung, Minderung und Kompensation von Gesundheitsgefahren werden umgesetzt? Wozu sind noch unbearbeitet Lösungen zu finden? Die Gesundheitsförderung ist ein wichtiger Bestandteil des Arbeitsschutzes.

Welche Lösungen gibt es für die direkten und indirekten Beeinträchtigungen Gesundheit und des Wohlbefindens?

  • Unfallverhütung?
  • Gesundheits-Beeinträchtigungs-Reduktion
  • Gesundheitsförderung 

Quellen:

  • o.A.

Gewässerschutz: Verhinderung der Verschmutzung und Erhalt von ökologischen Funktionen

Gewässerschutz

Die Gewässerverschmutzung oder die Verschlechterung der ökologischen Funktionen und Kapapazitäten im Wasserhaushalt sind eine ernstzunehmende Umweltbelastung. Auf dem Campus und in der Umgebung gibt es gefährlichen Lärm, beeinträchtigende und störende  Geräusche. Die unterschiedlichen Nutzungen auf dem Campus und in einer Stadt, auf engem Raum, führen Gefahren für Mensch und Umwelt. Welche Maßnahmen zur Vermeidung, Minderung und Kompensation von Lärm werden umgesetzt? Wozu sind noch unbearbeitet Lösungen zu finden? Die Lärmbekämpfung ist ein wichtiger Bestandteil des behördlichen Umweltschutzes.

Welche Lösungen gibt es für die direkten und indirekten Wirkungen auf Wassere und Gewässer?

  • Minderung der Verschmutzung
  • Verhinderung der Störung von Funktionen der Gewässer und des Wasserhaushalts

Quellen:

  • o.A.

Lärmschutz: Lärmminderung, Geräusch-Emissionsreduktion, Gesundheitsförderung

Lärmschutz

Lärm ist eine ernstzunehmende Umweltbelastung. Auf dem Campus und in der Umgebung gibt es gefährlichen Lärm, beeinträchtigende und störende  Geräusche. Die unterschiedlichen Nutzungen auf dem Campus und in einer Stadt, auf engem Raum, führen Gefahren für Mensch und Umwelt. Welche Maßnahmen zur Vermeidung, Minderung und Kompensation von Lärm werden umgesetzt? Wozu sind noch unbearbeitet Lösungen zu finden? Die Lärmbekämpfung ist ein wichtiger Bestandteil des behördlichen Umweltschutzes.

Welche Lösungen gibt es für die direkten und indirekten Wirkungen von Lärm auf die Gesundheit und das Wohlbefinden?

  • Lärmminderung
  • Geräusch-Emissionsreduktion
  • Gesundheitsförderung 

Quellen:

Material

Bundesamt für Strassen ASTRA (2019): Empfehlungen Wegleitsysteme Fussverkehr

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Bundesamt für Strassen ASTRA (Hrsg.) (09.2019): Empfehlungen Wegleitsysteme Fussverkehr. Verfasser: Fussverkehr Schweiz, Hochschule der Künste Bern HKB. Materialien Langsamverkehr Nr. 140. URL: https://fussverkehr.ch/wordpress/wp-content/uploads//2019/10/FVCH_Wegleitsysteme_D_190903_web-2-1.pdf   

Quellenrecherche vom 13.05.2020

Barrierefreiheit in der Mobilität

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Geschäftsstelle Gleichstellung (2020): Gleichstellungspolitisches Rahmenprogramm

Geschäftsstelle Gleichstellung (2020): Gleichstellungspolitisches Rahmenprogramm.
Abteilung Frauen und Gleichstellung der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung. URL: https://www.berlin.de/gleichstellung-weiter-denken/gpr/

SenGPG (2014): Leitbild „Gleichstellung im Land Berlin“

Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung (SenGPG), Abteilung Frauen und Gleichstellung (15.04.2014): Leitbild „Gleichstellung im Land Berlin“. URL: https://www.berlin.de/sen/frauen/_assets/gleichstellung/leitbild/pdfs/leitbild_gleichstellung_im_land_berlin.pdf

BMJV / BfJ (2018): Behindertengleichstellungsgesetz (BGG)

Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) / Bundesamt für Justiz (BfJ) (10.07.2018): Gesetz zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen (Behindertengleichstellungsgesetz - BGG). URL: https://www.gesetze-im-internet.de/bgg/index.html

SenStadtentwicklung (2020): Barrierefreies Bauen - Rechtsgrundlagen

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen (SenStadtentwicklung) (2020): Barrierefreies Bauen - Rechtsgrundlagen. Übersicht zu den aktuellen Rechtsgrundlagen. URL: https://www.stadtentwicklung.berlin.de/bauen/barrierefreies_bauen/de/rechtsgrundlagen.shtml

SenJustVA (2005): Bauordnung für Berlin (BauO Bln)

Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung (SenJustVA) (29.09.2005): Bauordnung für Berlin (BauO Bln). Darin: § 50, Barrierefreies Bauen. URL: http://gesetze.berlin.de/jportal/?quelle=jlink&query=BauO%20BE%20%C2%A7%2050&psml=bsbeprod.psml&max=true

Marlem-Software (2020): barrierefrei-mobil Berlin

Kohaupt (2016) Die Sprache der Bodenindikatoren

Bernhard Kohaupt (05.05.2016): Die Sprache der Bodenindikatoren. URL: http://www.unbehindertmobil.de/syntaxbodenindikatoren2016mai.pdf 

HyperJoint GmbH (2018) DIN 32984 - Bodenindikatoren im öffentlichen Raum

HyperJoint GmbH (2018) DIN 32984 - Bodenindikatoren im öffentlichen Raum. URL: nullbarriere.de/din32984.htm

Kohaupt (2011) Bordabsenkung

Bernhard Kohaupt (20.05.2011) Bordabsenkung. Im internationalen Kontext hat Deutschland mit der 3-cm-Regel einen Sonderweg eingeschlagen. Als Kompromiss entstand die getrennte Querungsstelle oder es wurden Nullabsenkungen vorgeschlagen, die durch Bodenindikatoren abzusichern sind. Nullabsenkung - ein Beitrag zur deutschen Diskussion, Bordabsenkungen in anderen Ländern, Hessische Erfahrungen. URL: https://nullbarriere.de/bordabsenkung-nullabsenkung.htm 

UBA (2018): Straßen und Plätze neu denken

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Umweltbundesamt (UBA) (Hrsg.) (2018): Straßen und Plätze neu denken. Fachbroschüre. Umweltbundesamt, Fachgebiet I 3.1 Umwelt und Verkehr. Autoren: Wolfgang Aichinger, Dr. Michael Frehn (Planersocietät Stadtplanung, Verkehrsplanung, Kommunikation); Lektoren: Lukas Pöpsel, Dr. André Wolf (Planersocietät Stadtplanung, Verkehrsplanung, Kommunikation); Redaktion: Petra Röthke-Habeck, Tim Schubert (Umweltbundesamt, Fachgebiet I 3.1 Umwelt und Verkehr). URL: https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/421/publikationen/180109_uba_broschuere_strassen_und_plaetze_neu_denken.pdf 
Siehe auch: https://nationaler-radverkehrsplan.de/de/node/20237

Biomobilität der Fortbewegung

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Mobilität auf dem Campus

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Artikel

Texte zum Bezug von Mobilitätsmanagement zum (Technischen) Umweltschutz von Michael Hüllenkrämer.

Mobilitätsmanagement - Eine Umweltschutz-Instrument zur Steuerung von Personenverkehr

Donnerstag, 19. März 2020

Laut Umweltbundesamt ist "Mobilitätsmanagement ist ein Instrument zur Beeinflussung der Verkehrsnachfrage im Personenverkehr. Ziel ist es, den Verkehr umwelt- und sozialverträglicher sowie effizienter zu gestalten. Dabei sollen Maßnahmen aus den Bereichen Information, Kommunikation, Motivation, Koordination, Serviceangebote und auch Infrastruktureinrichtungen die Nutzung umweltverträglicher Verkehrsmittel fördern." (https://www.umweltbundesamt.de/mobilitaetsmanagement).

Das SAI-Lab bezeichnet das "Management von Mobilität" ebenfalls als Management, also eine dauerhafte Führungsaufgabe der Steuerung und Umsetzung nach einer Strategie mit angemessenen Ressourcen. Bei der Mobilität gehen wir noch ein wenig weiter und erläutern das Instrument des Umweltschutzes, als eines zur Steuerung von Personenverkehr, mit einem jeweiligem Angebot und einer Nachfrage. Angebot und Nachfrage sind hier die weniger betriebswirtschaftlich relevanten Merkmale der Bereitstellung, sondern die Daseinsvorsorge nach gesellschaftlichen Anforderung bezogen auf "Bedarf & Notwendigkeit". Für die Steuerung ist eine gestaltbare Infrastruktur, als regelbares und beeinflussbares System, für Verkehr erforderlich. Hierin kann dann die Art und Weise, sowie die Qualität und Quantität von Mobilität gemanagt werden. Insofern hat Mobilitätsmanagement zwei Gestaltungsfelder bestehend aus a) die "Infrastruktur" und b) der "Verkehr".

Weitere Informationen, siehe:

Mobilitätsmanagement - Umweltschutz-Instrumentarium für Infrastruktur

Donnerstag, 19. März 2020

Für ein nachhaltiges "Management von Mobilität" ist eine nachhaltige Entwicklung im Gestaltungsfeld der Infrastruktur erforderlich. Hierzu bedarf es organisatorischer, technischer und planerischer Strukturen auf allen Ebenen von Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft für eine interdisziplinäre Umsetzung - besser noch transdisziplinäre Umsetzung - von Politiken und Maßnahmen.

Die integrierte Betrachtung von "Verkehr, Infrastruktur und Umweltschutz" ist auch in Berlin die gewählte Kombination und ein Faktor für Berlin (siehe Senatskanzlei, 2020). Traditionell setzt auch das Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr auf eine querschnittsorientierte Organisation für die operativen Aufgaben (BAIUDBw, 2020). Das Umweltbundesamt (UBA) greift die Infrastruktur ebenfalls als Aspekt von Nachhaltigkeit und Strategien auf, insbesondere über den Bereich der Stadtentwicklung. Laut UBA setzten Strategien und Konzepte zur Stadtentwicklung "den Rahmen für die künftige räumliche und strukturelle Gesamtentwicklung einer Stadt" (UBA,2020).

Das SAI-Lab wiederum operationalisiert Nachhaltigkeit, beispielweise über den Beitrag der Disziplin des Technischen Umweltschutzes oder des gesetzlichen Arbeits- und Gesundheitsschutzes. Über den von uns gewählten transdisziplinären Ansatz bearbeiten wir die Analyse. Über die Anwendung eines experimentellen Umweltschutz-Instrumentariums bewerten wir Infrastruktur beispielsweise nach materiellen (chemisch, physikalisch), räumlichen (morphologisch) und nutzungsbezogenen (sicher, menschengerecht) Kriterien. Daraus entwickeln wir umweltfreundliche, nützliche und innovative Lösungen für eine bessere oder verbesserte Infrastruktur. Zur Umsetzung von Maßnahmen der Entwicklung einer nachhaltigen Infrastruktur arbeiten wir als Real-Labor im Schwerpunkt "auf dem Campus". Darüber verbinden wir Forschung & Praxis mit einem Mehrwert "an, über und für" die TU Berlin. 

Siehe auch:

Mobilitätsmanagement - Umweltschutz-Instrumentarium für Verkehr

Donnerstag, 19. März 2020

Für ein nachhaltiges "Management von Mobilität" ist eine nachhaltige Entwicklung im Gestaltungsfeld der Verkehr erforderlich. Hierzu bedarf es organisatorischer, technischer und planerischer Strukturen auf allen Ebenen von Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft für eine interdisziplinäre Umsetzung - besser noch transdisziplinäre Umsetzung - von Politiken und Maßnahmen zum Verkehr. Ein wichtiges Stichwort hierzu ist die "Verkehrswende".

Das SAI-Lab greift Verkehr als Thema der Nachhaltigkeit auf, beispielweise über den Beitrag der Disziplin des Technischen Umweltschutzes oder des gesetzlichen Arbeits- und Gesundheitsschutzes. Über den von uns gewählten transdisziplinären Ansatz bearbeiten wir die Analyse von Verkehr. Verkehr ist laut unserem Verständnis ein Phänomen aus "vorhandener Infrastruktur" und "Bedürfnis nach Fortbewegung". Über die Anwendung eines experimentellen Umweltschutz-Instrumentariums bewerten wir Verkehr beispielsweise nach zeitlichen (Dauer, Aufwand), räumlichen (Wege, Transekte, Routen) und nutzungsbezogenen (Art und Qualität der Fortbewegung) Kriterien. Daraus entwickeln wir umweltfreundliche, nützliche und innovative Lösungen für einen besseren oder verbesserten Verkehr. Wir wünschen uns die Umsetzung von Maßnahmen oder die Entwicklung eines nachhaltigen Verkehrs auf dem Campus und um die Standorte der Universität herum. Daher arbeiten wir als Real-Labor gerne vor Ort "Bei uns Zuhause". Hierüber gelingt es, auf erstaunliche Art und Weise, gewünschte Teilhabe und Anteilnahme durch TU Berlin zu kreieren.

Damit wollen wir motivieren, die Mobilität möglichst nachhaltig zu gestalten und unserer Vorreiterrolle - direkt und unmittelbar vor Ort, gerecht zu werden. Unbenommen der Rahmenbedingungen sind die Empfehlungen explizit für das kommunale Handeln gewidmet. So steht der Mensch im Mittelpunkt unserer möglichst öffentlichkeitswirksamen und praxisnahen Herangehensweise über die nachfolgend skizzierten Handlungsfelder; "Nachhaltige Gestaltung von Fuß-, Fahrrad- und Wirtschaftswege", "Gesundheitsgerechte und Sichere Infrastruktur auf dem Campus“, "Nachhaltige Mobilität von Beschäftigten, Gästen und  Besuchern" und "Campus der Biomobilität".

Siehe auch:

Mobilitätsmanagement und Technischer Umweltschutz

Donnerstag, 19. März 2020

"Gegenstand des Technischen Umweltschutzes sind Verfahren, Methoden und Strategien zur Erkennung, Beurteilung, Vermeidung, Verringerung und Beseitigung von Umweltschäden, Umweltrisiken und Umweltbelastungen. Dies gilt sowohl für bereits existierende Produkte, Dienstleistungen, Betriebe und Verfahren, als auch für neu zu entwickelnde." (Studierendenservice, 2020).

Ein Mobilitätsmanagement ist, aus Sicht des SAI-Lab, nicht ohne den Beitrag aus dem Technischen Umweltschutz vorstellbar. Hierüber stehen "Konzepte und Methoden für ökologisch sinnvolle Planungen und Entwicklungen in der produzierenden und entsorgenden Industrie im Mittelpunkt." (Studierendenservice, 2020). Durch Infrastruktur und Verkehr wird der Rahmen für Mobilität abgesteckt. Hier geht das SAI-Lab mit inhärenten Methodiken (zum Bestand, die Situation der Realität), wie mit soziologischen und technischen Mitteln zur paradigmatischen Neubetrachtung an die Aufgabe der nachhaltigen Entwicklung heran.

Dazu werden umweltschädigende Stoffe, Emissionen und Wirkungen erfasst, die Dimensionen daraus hervorgehenden Effekte ermitteln und die kausalen Ursachen für beeinträchtigende und gefährliche Folgen in der Umwelt bestimmt.  Die Umwelt wird dazu als "Mitwelt" verstanden, in der Naturschutz gegenüber dem Menschenschutz nachrangig, da Umweltschutz übergreifend definiert ist. Neben der teils spezifisch und innovativen "Messtechnik" und "Analyse" unterschiedlicher Komplexe gehören ist die transdisziplinäre Systemanalyse der Kern der Arbeit im Real-Labor. Darüber, so sind wir im SAI-Lab überzeugt, lassen sich förderliche Potenziale der Gunstwirkungen gegenüber zu mindernde negative Umweltwirkungen erkennen. Die Kenntnis aus der Interaktion und Nutzung von technischen Produkten, Lösungen und Maßnahmen auf die Umwelt bildet die Grundlage für die Lösungen für eine nachhaltige Entwicklung. Diese zielt auf die Vermeidung, Verringerung und Kompensation schädlicher Bedingungen der Mobilität ab. Durch passende Management kann darüber Nachhaltigkeit in der Mobilität erreicht werden.

Siehe auch:

Technischer Umweltschutz, Spezialgebiet Mobilitätsmanagement

Donnerstag, 19. März 2020

"Beim Thema Umwelt- und Klimaschutz denken wohl die meisten automatisch an grüne Wiesen, artgerecht gehaltene oder freilebende Tiere und frische, gesunde Luft. Dass die Natur erhalten bleibt oder wenigstens schonend behandelt wird, ist heutzutage jedoch vor allem auch eine Frage der Technik. Denn viele der menschlichen Eingriffe in die Umwelt – ob nun durch das Wachstum der Städte, die Zunahme von Lärm- oder Schadstoffemissionen oder gefährliche Rückstände im Boden – haben eine technische Ursache und sind deshalb meistens auch nicht mit bloßen Händen oder guten Worten aufzuhalten." (WILA 2020)

Zahlreiche Forscherinnen und Forscher, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, und selbstverständlich auch Ingenieurinnen und Ingenieure, haben dazu Geräte erfunden, mit deren Hilfe sich Gefahren und Schäden ermitteln lassen. Technik wir mit Technik untersucht. Das klingt logisch.

Im SAI-Lab sind wir, bei bestimmten Dingen sehr, sehr konservativ und minimalistisch. So zum Beispiel auch bei Technik, Sensoren und Geräten, mit denen wir Risiken von anthroposphärischer Technik untersuchen. Wer mit uns im Real-Labor forscht und experimentiert, kann dazu auf Autos komplett verzichten, muss dafür aber schlaue Sensoren zur Lärmmessung und nützliche Techniken zur Lärmreduzierung erkennen können. So ist einer unserer Lieblingssensoren der "Akustische-Bodenwellen-Sensor", bestehend aus einem Fahrrad, einer Metallkiste, Pflastersteinen und einem Schallwellen-Aufzeichnungsgerät!

Wer nicht ignorieren will, wie Generationen zuvor die Infrastruktur und den Verkehr mit Technik geprägt haben, darf dessen Gefährlichkeit anerkennend, diese Art von "Altlasten" und "Kampfmittel" neu denken und Räume nachhaltig gestalten. Wer nicht komplett auf Körperschutz durch persönliche Schutzausrüstung im Verkehr setzten will (das PSA leider auch beeinträchtigt und Nebenwirkungen hat), lernt bei uns durchaus neue Techniken der Überwachung- und des Monitoring für die Mobilitätsqualität, bestehend aus Biota-, Boden-, Wasser- und Luftqualität, sowie ressourcenoptimalen Techniken zur Herstellung und zum Betrieb von Elementen für Mobilität in diesem multidimensionalen System. Das alles und noch viel mehr ist "Technischer Umweltschutz, Spezialgebiet Mobilitätsmanagement".

Siehe auch:

Umwelttechnik als Baustein im Mobilitätsmanagement

Donnerstag, 19. März 2020

Das Mobilitätsmanagement greift auf verschiedene Aspekte der Umwelttechnik zurück. Für dass Teilgebiet der Biomobilität sind nachfolgend aufgeführte Aspekte von Belang:

  • Entsorgung (Abfallbeseitigung, Recycling, Abwasserreinigung) mit Bezug auf eingesetzte Fortbewegungsmittel: Schuhe, Reifen, Kufen (u.a. Kunststoff, Plastik, Holz, Metall): Abrieb, Abnutzung und Verschleiß, sowie Wartung, Pflege und Reinigung aufrund der Wegeart und Wegebeschaffenheit.
  • Betriebs-, Gewässer-, Boden-, Lärmschutz-Technik mit Bezug auf Verfahren zur Verminderung der Emissionen (Gase, Abgase, Stäube): Abriebe, Abnutzungen.
  • Erneuerbarer Energien mit Bezug auf direkt und mittelbar verbaut Materialien für Wege, Straßen und sonstige Infrastruktur: Sonnenenergie, Erdwärme, Biostoffe, Licht und Schatten, Kühle und Wärmen, Kälte und Hitze, Investitionen und Amortisationen (Ressourcen), Wirtschaftlichkeit.
  • Messtechnische Erfassung und Überwachung von Schadstoffen und Umweltschäden mit Bezug auf  umwelt-technische Konzepte und Methoden der nachhaltigen und umweltschonenden Produktion, Betrieb und Erneuerung (Austausch) zur Vermeidung, Minderung und Kompensation physikalischen, chemischen und biologischen Schäden bestimmter beeinträchtigender und gefährlicher Stoffe.

Man kann der Biomobilität im Mobilitätsmanagement folgende Anwendungen unterscheiden:

  • End-of-road-Technologien: Modifikation, Anpassung, Substitution von Teilen der vorhandenen Infrastruktur und des üblichen Verkehrs
  • Integrierter Umweltschutz: strukturelle Änderung, technischere Systemwechsel, Ersatz von Infrastruktur und Verkehr

Im Mobilitätsmanagement untersuchen Umwelttechnikerinnen und Umwelttechniker als Indikator für Gutes Management insbesondere unmittelbare und mittelbare Umweltschadstoffe. Dazu planen, konzipieren und messen sie mit umwelt-technischen Instrumenten, Werkzeugen und Geräten (sowie Anlagen) die Umweltbelastungen. Die bewerteten Kriterien liefern dem Management nötige Hinweise für steuernde, lenkende und grundsätzliche Entscheidung. Die Kriterien stammen dazu aus möglichst spezifischen und repräsentativen Merkmalen, die zur Infrastruktur und zum Verkehr betrachtet werden.

Initiativen

Initiative Fahrradfreundliche Universität

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Hier gibt es die Informationen zur Initiative "Fahrradfreundliche Universität" als Umsetzung der Idee zum Projekt "Cargoride 17: Lastenraduniversität" aus dem SAI-Lab. mehr zu: Initiative Fahrradfreundliche Universität

Kampagne

Gute Wege mit dem Lastenrad

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Hier gibt es die Informationen zur Kampagne "Gute Wege mit dem Lastenrad". Über die im Projekt bereitgestellten Lastenräder werden verschieden Aspekte der Fahrradmobilität in den Teilprojekten von Wheels, Ways & Weights adressiert: Verkehrssicherheit der Räder, Fahrtraining, Umgang mit schwierigen oder kritischen Situationen im Verkehr, Exkursionen und Touren mit den Lastenrad, Informationsveranstaltungen zu Beförderung und Transport, Real-Labor der Mobilität auf dem Campus und in der Stadt, Fahrverhalten in ausgewählten Verkehrssituationen, Messfahrten zur Beurteilung von Radwegen, Verhaltensbeobachtung von Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern an und in neu gestalteten Verkehrsanlagen und zugehörigen Bauwerken, und vieles mehr. mehr zu: Gute Wege mit dem Lastenrad

Projekte

radKAP

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Hier gibt es die Informationen zum Projekt "radKAP" aus dem SAI-Lab. mehr zu: radKAP

berlin-2-wheels

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Hier gibt es die Informationen zum Projekt "berlin-two-wheels" (berlin-2-wheels) aus dem SAI-Lab. mehr zu: berlin-2-wheels

17-169-232

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Hier gibt es die Informationen zum Projekt "17-169-232" zur den Grundlagen, der Anwendung und dem Monitoring der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (internationalen Entwicklungsziele), den 169 Vorgaben für Nachhaltigkeit und den 232 Indikatoren für Nachhaltigkeit aus dem SAI-Lab. mehr zu: 17-169-232

Namensgeber

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Hier gibt es die Informationen zum Projekt "Namensgeber" zur Benennung von Pfaden, Wegen, Gassen und Straßen auf den Standorten der TU Berlin aus dem SAI-Lab. mehr zu: Namensgeber

RaNa SDG 09 - Ecologistic

Hier gibt es die Informationen zur Idee für ein Rahmenprojekt Nachhaltigkeit SDG 09 - "Logistik für nachhaltigen Verkehr (Ecologistic)" aus dem SAI-Lab. mehr zu: RaNa SDG 09 - Ecologistic

Ecologistic 05: Campus Allocation, Location & Connection (CALC)

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Hier gibt es die Informationen zur Idee "Ecologistic 05: Campus Allocation, Location & Connection (CALC)" in der Börse lenosu aus dem SAI-Lab. mehr zu: Ecologistic 05: Campus Allocation, Location & Connection (CALC)

RaNa SDG 09 - Mikro-Marko-Diversität in der Mobilität (MiMaMo)

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Hier gibt es die Informationen zur Idee für ein Rahmenprojekt Nachhaltigkeit SDG 09 - "Mikro-Marko-Diversität in der Mobilität (MiMaMo)" aus dem SAI-Lab. mehr zu: RaNa SDG 09 - Mikro-Marko-Diversität in der Mobilität (MiMaMo)

MiMaMo 35: Funktionale Furten für Fußgänger (3Fu)

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Hier gibt es die Informationen zur Idee "MiMaMo 35: Funktionale Furten für Fußgänger (3Fu)" in der Börse lenosu aus dem SAI-Lab. mehr zu: MiMaMo 35: Funktionale Furten für Fußgänger (3Fu)

Quervernetzt ...

Es bestehen, unter anderem, folgende Verbindungen zwischen Personen, Vereinen, Einrichtungen und Organisationen ...

TU Berlin, SDU

Stabsstelle Sicherheitstechnische Dienste und Umweltschutz (SDU)

Hier gibt es Informationen zur Verbindung zwischen dem SAI-Lab und der Stabsstelle Sicherheitstechnische Dienste und Umweltschutz (SDU) an der TU Berlin. Dazu stellen die Stabsstelle SDU kurz vor. Über die Beiträge in "Neuigkeiten und Informationen" treten wir in die Online-Kommunikation. mehr zu: Stabsstelle Sicherheitstechnische Dienste und Umweltschutz (SDU)

P USch Fahrradparkplatz

Informationen zu Abstellmöglichkeiten von Fahrrädern an den Standorten der TU Berlin. In verschiedenen Projekten haben Studierende den ruhenden Fahrradverkehr und die Fahrradabstellplätze untersucht. Seit dem Jahr 2017 befassen sich die Projekte mit neuen Fahrparkplätzen unter dem Titel "NASE" mit Neubau, Austausch, Stilllegung und Ergänzung. mehr zu: P USch Fahrradparkplatz

P USch Fahrradparkplatz 23: Gute, sichere und attraktive Fahrradparkplätze für die TU Berlin

Informationen zum Projekt Umweltschutz Fahrradparkplatz 23: Gute, sichere und attraktive Fahrradparkplätze für die TU Berlin. Laufzeit: 30.04. - 30.09.2020
Bearbeitung: Theodor Neunzerling, Paul Neunzerling
Im Projekt soll das Thema "Fahrradfreundlicher Campus durch gute Fahrradabstellanlagen" aufgegriffen und durch möglichst kreative und sichere, sowie spannende und attraktive Formen wissenschaftlicher und fahrrad-praktischer Arbeitsweisen umgesetzt werden. mehr zu: P USch Fahrradparkplatz 23: Gute, sichere und attraktive Fahrradparkplätze für die TU Berlin

P USch Fahrradwege

Informationen zum Radfahren und den Fahrradwegen an den Standorten der TU Berlin. In Projekten wird zusammen mit Studierenden die örtliche Situation zur Verbesserung beim Campusfahrradverkehr untersucht. mehr zu: P USch Fahrradwege

P USch Fahrradwege 20: Gute und sichere Fahrradwege auf und um den Campus

Informationen zu "P USch Fahrradwege „gute und sichere Fahrradwege auf und um den Campus herum" – Ein Baustein für die Verkehrswende und die Umsetzung des Berliner Mobilitätsgesetzes. mehr zu: P USch Fahrradwege 20: Gute und sichere Fahrradwege auf und um den Campus

Zusatzinformationen / Extras

Direktzugang

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Adresse:

SAI-Lab
Leitung
Raum CAR 118
Carnotstr. 1A
10587 Berlin
(030) 314 - 21463
Webseite

Ansprechpartner im SAI-Lab:

Dr. Franz-Josef Schmitt
(0345) 55 - 25523
Von-Danckelmann-Platz 3

Webseite

Dipl. Geogr. Michael Hüllenkrämer
(030) 314 - 21463
Gebäude CAR
Raum CAR 118

Webseite

Prof. Dr. Thomas Friedrich
(030) 314 - 24128
Gebäude PC
Raum PC PC 201

Webseite

Nachhaltigkeit
Die Aktion, das Projekt oder das Programm ist folgenden Zielen der Nachhaltigkeit zugeordnet: