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TU Berlin

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Wichtige Informationen zum WiSe 2020/21

Studienanfänger*innen der Chemie, des Chemieingenieurwesens und der Lebensmittelchemie finden wichtige Informationen HIER.

Falls sich Ihre Immatrikulation zum B. Sc. Chemie, Chemieingenieurwesen oder Lebensmittelchemie noch „in Bearbeitungbefindet, melden Sie sich bitte DRINGEND bei der Studienfachberatung der Chemie zwecks Anmeldung zum Praktikum und Organisation Ihres Studiums!

Studierende höherer Fachsemester der Chemie und Biologischen Chemie finden wichtige Informationen HIER.

Chemie an der TUB – Herzlich willkommen

Lupe

Chemie ist eine der fundamentalen Naturwissenschaften. Chemikerinnen und Chemiker beschäftigen sich mit dem Verständnis und den Veränderungen der materiellen Welt.

Das Institut für Chemie leistet wesentliche Beiträge zur Katalyse und Enzymologie, zur modernen Synthese- chemie, zur Festkörperchemie und zu den Materialwissenschaften. Weitere Schwerpunkte sind die physikalische und theoretische Chemie, die biologische und die technische Chemie. Die Katalyseforschung erstreckt sich von der homogenen über die heterogene bis zur Biokatalyse und ist eingebunden in den Exzellenz-Cluster „Unifying Concepts in Catalysis” (UniCat); die TU Berlin ist Sprecherhochschule.

Einen weiteren Forschungsschwerpunkt des Instituts für Chemie bildet die Selbstorganisation weicher, kondensierter Materie an Grenzflächen. Im Rahmen des Internationalen Graduiertenkollegs 1524 (SSNI) wird ein weites Themenfeld bearbeitet, das von der Proteinadsorption an Nanopartikeln bis hin zu Prozessen an biologischen Membranen reicht. Die wissenschaftlichen Fragestellungen werden von einem US-amerikanisch-deutschen Team aus Physikochemikern und Physikern untersucht. Die TU Berlin ist die Sprecherhochschule.

Wir trauern um Prof. Dr. Gerhard Schulze

Lupe

In der Nacht auf den 2. Dezember 2020 verstarb in Berlin Herr Professor Dr.-Ing. Gerhard Schulze in seinem 91. Lebensjahr. Das Institut für Chemie der Technischen Universität Berlin trauert um einen Kollegen, der das Fach Analytische Chemie in Lehre und Forschung über viele Jahre hinweg erfolgreich vertreten hat.

Gerhard Schulze hat an der Universität Halle und sodann an der TU Berlin Chemie studiert. Nach dem Diplomexamen 1959 übte er bis 1975 wissenschaftliche Tätigkeiten in der Redaktion des Chemischen Zentralblattes aus. 1961 promovierte er bei Prof. Asmus mit einer Dissertation zum Thema „Farbreaktionen der Naphthylaminsulfonsäuren und ihre analytische Anwendung“. 1963 wurde er Wissenschaftlicher Assistent, 1966 Oberassistent und 1971 wurde er zum Professor für das Fachgebiet Analytische Chemie ernannt.

Seine Arbeitsgebiete deckten ein relativ breites Feld quantitativer analytischer Methoden vom Makro- bis zum Spuren- und Ultraspurenbereich in einer Fülle unterschiedlicher Matrices ab. Dabei ging es um die Fortentwicklung von Methoden und Strategien, um die Lösung aktueller analytische Problemstellungen, um Bewertung von Analysenergebnissen und um Qualitätskontrolle. Zu nennen wären elektroanalytische Spurenbestimmungen und die Entwicklung ionensensitiver Elektroden, atomspektrometrische Spurenanalytik, die Bestimmung von Wasserinhaltsstoffen, die Ausarbeitung von Fließanalysenverfahren, die immer noch hochaktuelle Elementspeziesanalytik und die Ionenchromatographie. Seit langem galt sein besonderes Interesse archäometrischen Untersuchungen historische Gläser, z. B. dem Goldrubinglas des Alchimisten Johannes Kunckel. Dabei standen Fragen der Herkunft, Herstellungstechnologie oder Echtheit der Objekte im Vordergrund. Überhaupt galt sein Interesse der Beschäftigung mit historischen Fragestellungen, besonders mit der Geschichte der Chemie.

Der Arbeitskreis von Prof. Schulze war stets relativ groß, er hat zahlreiche Diplom- und Doktorarbeiten betreut. Eine Reihe von Dissertationen lief in Kooperation mit anderen Berliner Institutionen (z. B. BAM, Bundesgesundheitsamt), ein Indiz für die Interdisziplinarität der Analytik. Er hat überhaupt nach außen ein beachtliches Maß an Engagement entfaltet und war Mitglied in zahlreichen wissenschaftlichen Gesellschaften und Arbeitskreisen. Herausgehoben seien auch seine Aktivitäten nach innen im Rahmen der akademischen Selbstverwaltung und der Studienorganisation. Als Vorsitzender der gemeinsamen Kommission der Fachbereiche Chemie und nachfolgend des Diplomprüfungsausschusses Chemie hat er der Studienreform des Faches Chemie wichtige Impulse gegeben.

Wir verlieren mit Herrn Professor Dr. Gerhard Schulze einen liebenswürdigen, kontaktfreudigen und vielseitigen Kollegen. Das Institut für Chemie wird ihm ein ehrendes Gedenken bewahren, seinen Angehörigen gilt unser Mitgefühl.

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