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Chemie an der TUB – Herzlich willkommen

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Chemie ist eine der fundamentalen Naturwissenschaften. Chemikerinnen und Chemiker beschäftigen sich mit dem Verständnis und den Veränderungen der materiellen Welt.

Das Institut für Chemie leistet wesentliche Beiträge zur Katalyse und Enzymologie, zur modernen Synthese- chemie, zur Festkörperchemie und zu den Materialwissenschaften. Weitere Schwerpunkte sind die physikalische und theoretische Chemie, die biologische und die technische Chemie. Die Katalyseforschung erstreckt sich von der homogenen über die heterogene bis zur Biokatalyse und ist eingebunden in den Exzellenz-Cluster „Unifying Concepts in Catalysis” (UniCat [2]); die TU Berlin ist Sprecherhochschule.

Einen weiteren Forschungsschwerpunkt des Instituts für Chemie bildet die Selbstorganisation weicher, kondensierter Materie an Grenzflächen. Im Rahmen des Internationalen Graduiertenkollegs 1524 (SSNI [3]) wird ein weites Themenfeld bearbeitet, das von der Proteinadsorption an Nanopartikeln bis hin zu Prozessen an biologischen Membranen reicht. Die wissenschaftlichen Fragestellungen werden von einem US-amerikanisch-deutschen Team aus Physikochemikern und Physikern untersucht. Die TU Berlin ist die Sprecherhochschule.

Wir trauern um Professor Dr. Gerhard H. Findenegg

Prof. Gerhard H. Findenegg
Lupe [4]

Das Institut für Chemie der Technischen Universität Berlin trauert um den Physikochemiker Professor Dr. Gerhard H. Findenegg.

Herr Professor Findenegg studierte Chemie an der TU Wien und promovierte im Jahr 1965 am Institut für Physikalische Chemie der Universität Wien bei Professor Dr. F. Kohler. Von 1966 bis 1968 war er als Postdoktorand an der University of Bristol bei Professor D. H. Everett. In dieser Zeit beschäftigte sich Professor Findenegg mit Adsorption und Ordnungsphänomenen von Kettenmolekülen an Festkörperoberflächen. Anschließend habilitierte er sich 1973 am Institut für Physikalische Chemie der Universität Wien. Das Thema seiner Habilitationsschrift lautete: „Grenzschichten von Flüssigkeiten an der Graphitoberfläche“.

Von 1973 bis 1990 war er Professor für Physikalische Chemie an der Ruhr-Universität Bochum. Von 1991 bis 2005 lehrte und forschte er als Professor für Physikalische Chemie an der Technischen Universität Berlin. Im Jahr 1998 wurde ihm der renommierte Wolfgang-Ostwald-Preis der Kolloidgesellschaft für seine herausragende wissenschaftlichen Leistung auf dem Gebiet der Physikalischen Chemie der Kolloid- und Grenzflächenphänomene verliehen. Und im Jahr 2005 wurde er zum Honorarprofessor an der North Carolina State University ernannt.

Während seiner Zeit als Professor an der Technischen Universität Berlin hat er zwei Verbundprojekte mit initiiert und diese maßgeblich inhaltlich gestaltet. Den Sonderforschungsbereich 448 „Mesoskopisch strukturierte Verbundsysteme“ leitete er als Sprecher von dessen Einrichtung 1998 über zwei Förderperioden bis zum Jahr 2004. Ab 2009 arbeite er als Projektleiter an zentraler Stelle im deutsch-amerikanischen Internationalen Graduiertenkolleg 1524 „Self-assembled soft matter nanostructures at interfaces“ mit. Als Mitglied der Strukturkommission dieses Projekts gestaltete er die wissenschaftliche Ausrichtung dieses Verbundprojektes über viele Jahre aktiv mit. Er blieb diesem Projekt bis zum Ende der Förderperiode 2018 als assoziiertes Mitglied beratend erhalten.

Professor Dr. Gerhard H. Findenegg war nicht nur ein herausragender Wissenschaftler, sondern auch ein begeisternder akademischer Lehrer mit einem großen pädagogischen Gespür. Er hat Generationen von Studierenden für sein Fach, die Physikalische Chemie, begeistern können und nicht wenige haben aus Gründen dieser Faszination später selbst eine akademische Laufbahn eingeschlagen.

Wir verlieren mit Professor Dr. Gerhard H. Findenegg einen außerordentlichen Wissenschaftler, hochgeschätzten Kollegen und warmherzigen und humorvollen Menschen. Er hinterlässt eine große Lücke. Das Institut für Chemie wird ihm ein ehrendes Gedenken bewahren. Unser tiefes Mitgefühl gilt seinen Angehörigen.

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