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TU Berlin

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Gute Kreuzung - Sicher Abbiegen

Lupe

Hier gibt es die Informationen zur Kampagne "Gute Kreuzung - Sicher Abbiegen".

Mit der Darstellung von baulichen Lösungen in und an Kreuzungen kann die Gefahr für Radfahrende an Knotenpunkten gemindert und vermieden werden. Das SAI Lab setzt über das Projekt Wheels, Ways & Weights im Themenfeld der Radinfrastruktur auf die baulichen Lösungen der „protected intersection“. Mit der straßenbaulichen und kreuzungstechnischen Gestaltung getrennter, abgesetzter Wege sind Radfahrerinnen und Radfahrer  im Bereich von Kreuzungen sicherer als mit jedem Abbiege-Assistenten.

Verbesserung der Sicherheit an Kreuzungen

Gleich mehrfach wird die Sicherheit an Kreuzungen durch die Änderungen in der StVO (Bundesrat (14.02.2020): StVO-Novelle. TOP 50. URL:  https://www.bundesrat.de/DE/plenum/bundesrat-kompakt/20/985/21.html?nn=4352768#top-21) direkt und indirekt verbessert ...

siehe auch:

Sicherheit an Kreuzungen: "Schrittgeschwindigkeit" bei Rad- und Fußverkehr, innerorts, für Lkw, rechts abbiegen

StVO § 9 Absatz 6 - NEU:

"(6) Wer ein Kraftfahrzeug mit einer zulässigen Gesamtmasse über 3,5 t innerorts führt, muss beim Rechtsabbiegen mit Schrittgeschwindigkeit fahren, wenn auf oder neben der Fahrbahn mit geradeaus fahrendem Radverkehr oder im unmittelbaren Bereich des Einbiegens mit die Fahrbahn überquerendem Fußgängerverkehr zu rechnen ist."

Regelung: Langsam Fahren in Form von Schrittgeschwindigkeit, jedoch nur für rechtsabbiegende Kraftfahrzeuge, und auch nur für über 3,5 Tonnen, und dies auch nur innerorts, wegen dort möglichem Fuß- und Radverkehr.

Kreuzungen

Die Kreuzungen ...

Maßnahmenhierarchie Ebene 1: Gefährdungen an den Quellen zu beseitigen oder zu reduzieren

Mittwoch, 27. März 2019

Lupe

Anregung für diese Kampagne sind, unter anderem, die Darstellungen der BG Verkehr zu den Folien zur optimalen Einstellung der Spiegel am Lkw.

Zu diese Gruppe der Fahrzeuge kann das Material der Unfallversicherung bestimmt helfen, die die Beobachtung des seitlichen und rückwärtigen Verkehrsgeschehens zu erleichtern und das Führen eines Fahrzeuges sicherer zu machen. Spiegel sind fahrzeug- und betriebsspezifischen Bauteile als Maßnahme die "Gefährdungen durch technische Maßnahmen zu beseitigen oder zu reduzieren". Der Einsatz von Spiegeln steht auf der Stufe 2 der Maßnahmenhierarchie in der Gefährdungsbeurteilung. Für die  Ausrüstung von Nutzfahrzeugen mit Abbiegeassistenzsystemen gilt diese Einstufung gleichermaßen. Um mit Spiegeln eine konkrete Minderung der Gefahren zu bewirken und das Schutzziel zur erreichen, sind zusätzlich Maßnahmen auf der Stufe 5 durch die "Qualifikation" der Fahrerinnen und Fahrer von Nutzfahrzeuge notwendig.  

Nach den Vorgaben der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung gilt bei der Auswahl von Maßnahmen durch den Arbeitgeber nach dem Arbeitsschutzgesetz der festgelegte Grundsatz der "Vermeidung von Gefährdungen". Dieses Schutz-Prinzip kann und soll auf den Straßenbau - vom Entwurf, über den Bau bis zu Erhaltung von Straßen übertragen werden. Hier könnte in allgemeinen technische Bestimmungen für die "Vermeidung von Gefährdungen bei Straßen" passende Anweisungen, Arbeitsanleitungen und Empfehlungen gegeben werden. 
Zukünftig könnten Straßen bereits Gefährdungsmindern geplant und erreichtet werden. Dies gilt besonders für Überquerungsstellen und Knotenpunkte sowie für Rechtsabbiegen und ebenso für Linksabbiegen.
Hier kann durch die bauliche Gestaltung der Straßenverkehrsanlage, als "sichere Kreuzung", die möglicherweise komplexen und gefährlichen Tätigkeiten dort, durch die gestaltete Bauweise, auf die Stufe 1 der Maßnahmenhierarchie angehoben werden: Gefährdungen an der Quelle reduzieren, zu beseitigen oder zu reduzieren.

Bei einer baulich "sicher" errichteten Kreuzung, kann auf Assistenzsysteme verzichtet werden, um tödliche Unfälle zu vermeiden. In baulich sicheren Kreuzungen können alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, auch die Fahrerin und Fahrer von Lkw, ebenso wie Radfahrende und Fußgänger, sicherer am Verkehr teilnehmen.

Siehe auch:

Querverweise

Das Projekt "Gute Kreuzung - Sicher Abbiegen" greift, unter anderem, auf die nachfolgend aufgeführten Grundlagen zurück.

Die radKAP Methode

Bild

Hier gibt es die Informationen zur radKAP "Methode" im Projekt "radKAP" aus dem SAI-Lab. mehr zu: Die radKAP Methode

Zusatzinformationen / Extras

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SAI-Lab, c/o TU Berlin
Straße des 17. Juni 135
10623 Berlin
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Dr. Franz-Josef Schmitt
(0345) 55 - 25523
Von-Danckelmann-Platz 3

Website

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(0152) 072 90 584
Cranachstr. 7

Website

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