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TU Berlin

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Das SAI-Lab ... und die Universität Mannheim

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Hier gibt es Informationen zur Verbindung zwischen dem SAI-Lab und der Universität Mannheim. Dazu stellen wir die Universität Mannheim kurz vor. Über die Beiträge in "Neuigkeiten und Informationen" treten wir in die Online-Kommunikation.

Netzwerkknoten

Hier verlinken, verknüpfen und vernetzen wir uns mit Personen, Einrichtungen und Organisationen. Zur allgemeinen Information nennen wir die Webseite, einen Kontakt und skizzieren das Profil. Die redaktionellen Beiträge verstehen wir als freundlichen und konstruktiven Beitrag zur bestehenden Nachhaltigkeit oder für die gewünschte nachhaltige Entwicklung. Gemeinsam nachhaltige Entwicklungen gestalten, Nachhaltigkeit machen und nützliche Innovationen voranbringen!

Universität Mannheim Steckbrief

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Führend in den Wirtschafts- und Sozial­wissenschaften

"Seit Generationen bildet die Universität Mannheim Führungs­kräfte für Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft aus. Die Stärke der Universität ist dabei ihr wirtschafts- und sozial­wissenschaft­lich geprägtes Profil: In den beiden Bereichen zählt die Universität Mannheim seit Jahren zu den 20 besten Forschungs­einrichtungen in Europa.
An sechs Fakultäten und Abteilungen lehren und forschen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Disziplinen Betriebs- und Volkswirtschafts­lehre, in den Geistes- und Sozial­wissenschaften, in Jura sowie in Wirtschafts­mathematik und -informatik.
Weltweit vernetzt (...)
Internationaler Campus (...)
Forschung mit gesellschaft­lichem Mehrwert (...)"
(https://www.uni-mannheim.de/universitaet/profil/

Informationstankstelle

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Neuigkeiten und Informationen hier an der "Tankstelle" ...

i-share, you share, we all share icecream ...

Montag, 27. Januar 2020

Lupe

von Michael Hüllenkrämer

Das Prinzip "sharing is caring" ("teilen ist sorgen") und der These "real sharing is commons" (echtes Teilen ist Gemeingut in Allmenden) verknüpfen wir mit dem abgewandelten Spruch "i-share, you share, we all share icecream ...", bezogen auf eine Szene aus dem Film "Down by Law" von Jim Jarmusch. In der Zitierten Szene singen Jack, Zack und Roberto :"I Scream, You Scream, We All Scream for Ice Cream" (siehe FilmStruck (12.02.2018): Down by law, Jim Jarmusch, 1986 - We All Scream for Ice Cream. URL: https://www.youtube.com/watch?v=cDgO08lQJSE).

Mit dem Spruch "i-share, you share, we all share icecream ..." zeigen wird auf, wie banal und basal Commons funktionieren kann: Einfach mal ein Eis zusammen essen. Jeder nimmt einen Löffel und alle teilen sich die Kugel Eis. So hat jeder etwas davon. Was dazu benötigt wird: 1) Eine Sache oder Dienstleistung, die sich "Alle" gerne wünschen und daran gerne teilhaben wollen, 2) Menschen, die zum Teilen bereit sind und sich zum gegenseitigen Wohl zum Teilen zusammenfinden und 3) Hilfsmittel, die das teilen ermöglichen und erleichtern, wie die "Löffel" im benannten Beispiel.

Mit diesen Elementen könnten wir uns beim sechsten i-share Symposiums einbringen: Wie haben sich Commons und Commons Plattformen in der nicht-kommerziellen Welt des echten Sharing in den letzten Jahren entwickelt? Wie steht Commons und Sharing zueinander? Welche Chancen gibt es für  Organisationsformen des Commons und welchen Herausforderungen stellen die die Organisationen? Welche Wirkungen werden auf sozialer, ökologischer und ökonomischer Ebene der Nachhaltigkeit erreicht?

Unser Beitrag aus dem SAI-Lab könnte, zum Beispiel, folgenden Fragestellungen aufgreifen:

  • Ausdifferenzierung oder Vereinheitlichung: Wie entwickeln sich Sharing und Platform Economy weiter? Findet eine weitere Ausdifferenzierung statt oder entsteht ein einheitliches Verständnis?
    SAI-Lab: Echtes Sharing im Commons, unterstützt mit passenden Plattformen der "social-economy" entwickeln sich systematisch, strukturell, materialistisch und politisch weiter, differenzieren sich auf der eine Seite weiter aus, wie sie sich andererseits profiliert professionalisieren. In starken Netzwerken geförderte Vielfalt schafft hier das föderale, demokratische und werte-basierte Verständnis in der jeweiligen Kultur der örtlichen Akteure. Damit wird Heimat neu definiert.
  • Innovation oder Stagnation: Sind auch in den letzten Jahren neue Geschäftsmodelle und Organisationsformen entstanden oder flaut der Gründungsboom ab? Welche Potenziale gibt es für neue Formen wie z.B. Plattformgenossenschaften? Welche technologischen Entwicklungen lassen sich in der Sharing und Platform Economy beobachten?
    SAI-Lab: Das tradierte und neu belebte Prinzip der Allmende wird in innovativen Modellen des Commons mit neuen Inhalten gefüllt. Damit wird, teils gezielt, der Stagnation in Prozessen der Daseinsvorsorge von öffentlicher und politischer Seite sowohl entgegengewirkt, wie mit Reformansätzen zugearbeitet. Die neuen "Geschäftsmodelle" und "Organisationsformen" in der nachhaltigen Entwicklung durch die Bürgergesellschaft führen zu einem qualitativen Gründungsboom. Die Potenziale für "Teilen statt Besitzen" und Allmende werden gerade erst neu entdeckt. So zeigen sich vielfältigste Formen des gelebten Commons, in kleinen Nachbarschaften bis hin zu stratigrafisch organisierten Genossenschaften, die sich der Gemeinwohlökonomie zugehörig zählen. Hierzu kommen nicht nur technologische Entwicklungen für das Teilen, sondern vor allem soziokulturelle Methoden für Prozesse der Bildung von Gemeinschaften zur Anwendung.
  • Qualitative und quantitative Wirkungsmessung: Wie können ökologische, soziale und ökonomische Effekte nachgewiesen werden? Hier würden wir uns über innovative qualitative und quantitative Ansätze freuen.
    SAI-Lab: Die Wissenschaften der Nachhaltigkeit benötigen neue Merkmale, Kriterien und Indikatoren zur qualitativen und quantitativen Analyse von Wirkungen des Commons. Die ökologischen, sozialen und ökonomischen Grade, mit denen über echtes Sharing aus der Wirtschaft, der öffentlichen Verwaltung und der Zivilgesellschaft, an der Umsetzung der Ziele der Vereinten Nationen zur Nachhaltigen Entwicklung mitgewirkt wird, sind zu messen. Es muss mehr nachgewiesen werden, wie auch "Gesellschaft Nachhaltigkeit schafft", als nur die Effekte zu beleuchten. Ein besonders gelungenes Beispiel ist die fLotte „Lastenräder einfach kostenlos für bis zu drei Tagen ausleihen“ in Berlin.
  • Positive und negative Auswirkungen: Welche ökologischen, ökonomischen und sozialen Auswirkungen der Sharing und/oder der Platform Economy lassen sich im deutschsprachigen Raum beobachten?
    SAI-Lab: Zur Erreichung bestimmter Ziele der Nachhaltigkeit eingesetztes Commons hat keine negative Auswirkungen. Die ökologischen, ökonomischen und sozialen Auswirkungen der Commons führen zur Nachahmung mit kommerziellem Interesse. Daher lautet die Frage eher: Wie weit reicht die Wirkung von erfolgreichen Commens Projekten und Commons Initiativen in der Hinsicht, dass sich daraus neue gesellschaftliche Leistungen der Daseinsvorsorge ergeben, die von großen Gemeinschaften (Mitglieder, Einwohner, Kommunalverwaltung, Steuerzahler) getragen werden?
  • Entwicklung der Rahmenbedingungen: Wie haben sich gesellschaftliche, politische und gesetzliche Rahmenbedingungen in den letzten Jahren entwickelt? Mithilfe welcher Instrumente und Maßnahmen könnte die Sharing und Platform Economy gestaltet werden, um positive Wirkungen zu befördern?
    SAI-Lab: Bürgerschaftliches Engagement und die Bereitschaft für kommunale oder öffentliche Einrichtungen, sich an der Entwicklung von günstigen Bedingungen des Commons zu beteiligen, benötigt einen passenden politischen und gesetzlichen Rahmen. Durch zersplitterte, dezentrale, befristete und hürdenvolle Ansätze der Förderung des Commons, konnte sich in der letzten Jahren dennoch mehr entwickeln, als gedacht. Mit einer Politik der Nachhaltigkeit lassen sich gezielt Instrumente und Maßnahmen des Commons und der Allmende unterstützen, fördern und gestalten.

Call for Contributions zum 6.i-share Symposium und 2. platforms2share Forschungskolloquium am 19./20.05.2020 in Mannheim

Montag, 27. Januar 2020

Lupe

Der Lehrstuhl für Mittelstandsforschung und Entrepreneurship am Institut für Mittelstandsforschung der Universität Mannheim wird am 19. Mai 2020 gemeinsam mit dem i-share Netzwerk ein öffentliches Symposium zur Sharing Economy und Platform Economy veranstalten. "Wir laden dabei WissenschaftlerInnen und PraktikerInnen ein, ihre Ergebnisse und Erfahrungen zu teilen. (...)

Institut für Mittelstandsforschung (15.01.2020): Call for Contributions für das sechste i-share Symposium und das zweite platforms2share Forschungskolloquium am 19./20. Mai in Mannheim, URL: https://www.i-share-economy.org/kos/WNetz?art=News.show&id=220 

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SAI-Lab, c/o TU Berlin
Straße des 17. Juni 135
10623 Berlin
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Dr. Franz-Josef Schmitt
(0345) 55 - 25523
Von-Danckelmann-Platz 3

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Dipl. Geogr. Michael Hüllenkrämer
(0152) 072 90 584
Cranachstr. 7

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Prof. Dr. Thomas Friedrich
(030) 314 - 24128
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