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TU Berlin

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berlin-2-wheels

Lupe

Das Projekt "berlin-2-wheels (berlin-two-wheels)" ist auf Ideen, Maßnahmen und Aktivitäten ausgerichtet, die zu guter, sicherer und innovativer Mobilität auf zwei (oder drei) Rädern führt.

Der Titel "berlin-2-wheels" stellt zugleich das Motto dar. Das ganze Spektrum der Mobilität in Berlin auf weniger als vier Rädern.

Ein Projekt aus dem SAI-Lab ...

Das "berlin-two-wheels" ist ein Projekt aus dem SAI-Lab.

berlin-2-wheels - Kosmos der Mikromobilität

Im Projekt werden verschiedene Aspekte und Themen des Verkehrs und der Fortbewegung aufgegriffen. Dies erfolgt mit dem Focus auf die Anzahl der Räder = 2. Dies beginnt beispielsweise beim Kinder-Laufrad, geht über das Kick-Board zu den vielen Varianten von Rollern und Fahrrädern, und endet nicht bei Rollatoren. Es soll vieles weitere mehr aufgenommen und behandelt werden, was den Anfang der Beförderung und den Transport umfasst, die derzeitige Realität beschreibt und einen Ausblick in die Mobilität der Stadt der Zukunft bietet.

Neben den Fahrzeugen, den "Fahrräder", den "rollenden Kleinfahrzeugen" oder den "beräderten oder bereiften Hilfsmitteln für Transport und Beförderung", werden ebenso die Bedingungen der Infrastruktur für den Verkehr betrachtet. Es werden Daten und Informationen zu Merkmalen, Kriterien, Indikatoren der Mobilität in den dazu bereitgestellten und betriebenen Infrastrukturen zusammengestellt und erfasst. Dazu werden Informationen zur Beschreibung, Klassifizierung, Typisierung und Standardisierung von Infrastrukturen für den Fuß- und Radverkehr, sowie für die vielen weiteren Formen der Mikromobilität zusammengestellt und für nachhaltige Mobilität ausgewertet und aufbereitet. 

Mit berlin-2-wheels, englisch abgekürzt als "be-two-we", gesprochen "bituwi", widmet sich das SAI-Lab vorrangig der Beförderung mit zweirädrigen und dreirädrigen Fahrzeugen sowie derartigen Hilfsmitteln  für die Fortbewegung. Auch der Transport mit Hilfsmitteln auf zwei Rädern soll genau betrachtet werden.

  • Dazu ist ein geschichtswissenschaftliches Kuriositätenkabinett vorgesehen:
    Das "berlin-2-wheels Panoptikum".
  • Es soll der Berlin-Fuhrpark  über die Gesamtheit der Hilfsmittel, Zugmittel, Schiebemittel und Fahrzeuge von Haushalten, Organisationen, Unternehmen und Behörden, vorgestellt werden, der die Zweirad-Mobilität ausmacht:
    Die "berlin-2-wheels Flotte".
  • Im Bereich der Innovationen kann aufgezeigt werden, womit fußgänger-freundliche und nachhaltige Mobilität gestaltet werden kann und wohin zukünftig Zweiräder in Berlin führen können:  Die "berlin-2-wheels Vison".

Ansätze zur Beurteilung der Fahrradradinfrastruktur

Samstag, 01. Februar 2020

Woran kann eine nachhaltige Fahrradradinfrastruktur erkannt und beurteilt werden?

 

  • Copenhagenize bzw. Berlinize als Instrument des Monitoring und der Berichterstattung
  • Adaptation, Übertragung und Anwendungen von eingereichten und prämierten Prinzipien, Projekten und Methoden des Deutschen Mobilitätspreises im Bereich „Fahrrad“ und vom Deutschen Fahrradpreis in den Kategorien Ausstattung, Infrastruktur und Service.
  • Beurteilung, Einschätzung und Bewertung nach Schemata von Nicht Regierungsoriganisationen (NGO) im Bereich „Fahrrad“ und „Mobilität“.
  • Beurteilung, Einschätzung und Bewertung nach Gesetzten, Regeln, Plänen von staatlichen Organisationen auf Eignung, Nutzbarkeit und Wirksamkeit im Kontext politischer Strategien.
  • Beurteilung, Einschätzung und Bewertung nach wissenschaftlichen Studien, Arbeiten und Forschungsergebnissen, hierunter insbesondere die Anwendung dortige Merkmale, Kriterien und Indikatoren für Belange und Bedürfnisse der Fahrradmobilität.
  • Beurteilung, Einschätzung und Bewertung von Daten und Informationen der amtlichen Statistiken zu Sicherheit und Eignung von Infrastrukturen im Bereich „Fahrrad“.
  • Verwertung von Vorschlägen und Innovationen aus regionalen, nationalen und internationalen Ideenwettwerben zu Verkehr, Architektur und Technik zum Thema „Fahrrad“

 

 

Fahrbahn - 3 Verkehrsraum-Typen für das Fahrrad

"Die Fahrbahn dient als Verkehrsraum und setzt sich aus den einzelnen Fahrstreifen und dem Randstreifen zusammen. Sie darf mit Fahrzeugen befahren werden und bildet den zusammenhängenden, befestigten Teil der Straße. Der Seitenstreifen ist nicht Teil der Fahrbahn. Um die Orientierung und die Verkehrsführung im Straßenverkehr zu verdeutlichen, werden Fahrbahnmarkierungen auf die Fahrbahn aufgebracht.

Eine Straße kann aus mehreren Fahrbahnen bestehen, die wiederum mehrere Fahrstreifen aufweisen können. Autobahnen und autobahnähnliche Bundesstraßen sind mit zwei so genannten Richtungsfahrbahnen mit jeweils mehreren Fahrstreifen und Seitenstreifen ausgestattet. Eine Richtungsfahrbahn dient nur dem Verkehr in eine Fahrtrichtung. Die dem Verkehrsteilnehmer entgegenlaufende Fahrbahn wird als Gegenfahrbahn bezeichnet. Die beiden Richtungsfahrbahnen sind durch eine bauliche Vorrichtung (beispielsweise ein Mittelstreifen mit Schutzplanke) getrennt." (https://de.wikipedia.org/wiki/Straßenquerschnitt#Fahrbahn)

Daraus ergeben sich drei Typen als Verkehrsraum für das Fahrrad:

  • zusammen mit einem Gehweg: "Unselbstständiger Radfahrstreifen auf Gehwegen"
  • zusammen mit einer Straße für Fahrzeuge: "Unselbstständiger Radfahrstreifen auf Fahrbahnen"
  • eigenständig als Straße für Fahrräder: "Selbstständige Radfahrbahn", ggf. mit (Rad-) Fahrstreifen oder auch in der Bauart als Richtungsfahrbahn (-en)

Rechtliche Struktur zur Nutzung der Fahrrad- und Verkehrsinfrastruktur

Dienstag, 28. April 2020

Wonach wird die vorhandene (Fahr-) Rad- und Verkehrsinfrastruktur bezogen auf die Nutzung strukturiert?

Für das Fahren von Fahrrädern auf Wegen, Straßen, in Zonen und auf Plätzen gelten bestimmte Bestimmungen in der jeweiligen Radverkehrsinfrastruktur, sowie grundsätzliche Regeln (Erlaubnisse, Verbote) in der allgemeinen Verkehrsinfrastruktur. An die Bestimmungen und Regeln können weitere Gebote geknüpft sein.

In der Verkehrsinfrastruktur kann die Bestimmung der Pflicht zur Nutzung für das dortige Fahren mit Fahrrädern vorgegeben werden.
In der Radverkehrsinfrastruktur gibt es die Regel der Benutzungspflicht von Straßen und Wegen durch Beschilderung für das dortige Fahren mit Fahrrädern:

  • Radverkehrsanlagen und allgemeine Verkehrsinfrastruktur mit Benutzungspflicht, durch:

    • Markierung an und in Kreuzungen (Aufstellspuren, Abbiegespuren) (nach StVO)
    • Beschilderung (nach StVO)

  • Radverkehrsanlagen und allgemeine Verkehrsinfrastruktur ohne Benutzungspflicht, durch:

    • Radweg (baulich gestaltet)
    • Wirtschaftsweg (Küstenschutz-, Wasserwirtschaft-, Forst-, und Landwirtschaftsweg)

In der Verkehrsinfrastruktur gilt die Regel der allgemeinen oder speziellen Freigabe für das dortige Fahren mit Fahrrädern.
In der Verkehrsinfrastruktur gibt es die Regel der Freigabe von Straßen und Wegen mit und ohne Beschilderung für das dortige Fahren mit Fahrrädern

  • Verkehrsinfrastruktur mit allgemeiner Freigabe, durch:

    • grundsätzliche Freigabe durch Verordnung (nach StVO)
    • grundsätzliche Freigabe durch privatrechtliche Vereinbarung (nach Vertrag, BGB)

  • Verkehrsinfrastruktur mit beschilderter Freigabe, durch:

    • Beschilderung freigegebener Wirtschaftswege (Küstenschutz-, Wasser-, Forst-, und Landwirtschaftswege)
    • Beschilderung freigegebener Gehwege (Fußgängerwege)
    • Beschilderung freigegebener Zonen (Fußgängerzone, Promenade, Platz)

Sicherheit - 3 mal mehr Sicherheit für den Radverkehr

  • Sichere Einfahrt (protected access)
  • Sicherer Fahrradweg (protected bike lane)
  • Sichere Kreuzung (protected intersection)

Sichere Einfahrt

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Hier gibt es die Informationen zur Sicheren Einfahrt. mehr zu: Sichere Einfahrt

Sicherer Fahrradweg

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Hier gibt es die Informationen zum Sicheren Fahrradweg (protected bike lane). mehr zu: Sicherer Fahrradweg

Sichere Kreuzung

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Hier gibt es die Informationen zur Sicheren Kreuzung. mehr zu: Sichere Kreuzung

Fachbegriffe - Verkehrsraum für das Fahrrad

Der klassische Verkehrsraum für das Fahrrad wird mit geprägten Fachbegriffen bezeichnet:

  • Radverkehrsanlage = Verkehrsinfrastruktur für Fahrradfahrer.
    Eine Radverkehrsanlage ist vorrangig oder ausschließlich für die Benutzung mit dem Fahrrad vorgesehen und ist baulich hergestellt oder markiert (Markierungen gegen benachbarte Verkehrsflächen abgegrenzt), oder durch verkehrsregelnde Maßnahmen eingerichtet. Diese Anlagen umfassen die Flächen und Räume für den fließenden Radverkehr und Fahrradabstellanlagen.
  • (Fahr-) Radweg = ..., Radwanderweg, Radfernweg, Radschnellverbindung.

    • Radwege mit Benutzungspflicht = ..., Zeichen 237 (Fahrrad), 240 (Fußgänger oberhalb Fahrrad), 241 (Fahrrad und Fußgänger nebeneinander) der StVO.
    • Radwege ohne Benutzungspflicht = ..., ohne ein Zeichen der StVO. 

  • Radfahrstreifen =...
  • (Fahrrad-) Schutzstreifen = ...
  • Fahrradstraße  = ..., Zeichen 244 (Fahrradstraße) der StVO
  • (aufgeweitete) Radaufstellstreifen = ...
  • Pop-up Bike Lane = ...
  • Fahrradabstellanlage =...

Pop-up Bike Lanes

"Grün" muss nicht sein, "Blau" auch nicht und bitte "Rot" nur für Gefahrenbereiche

Freitag, 30. November 2018

Von Michael Hüllenkrämer 

Die flächige Einfärbung von grau-schwarzem Asphalt mit "Grün" muss nicht sein, auch "Blau" ist nicht nötig und wenn schon "Rot", dann nur für Gefahrenbereichen: Alles andere ist Geldverschwendung.

Investitionen in bauliche getrennte Radwege sind nachhaltige, langzeitwirksame Investitionen in die Zukunft.

Fragen:

  • Ist schon mal jemand auf den Gedanken gekommen, die Fußgängerwege oder die Bundesstraßen innerorts eine schuhsohlen-besondere oder fahrzeug-spezifische Farbe zuzuordnen?
  • Was wird mit mehr regelhaften Farbe auf der Straße auch Ordnungs- oder strafrechtlich sanktioniert oder rechtlich verfolgbar?
  • Wenn die Verkehrs-Schilder und Straßenbenutzungs-Regeln der StVO nicht nur für Führerscheininhaber gelten, wie wird dies geschult und trainiert?
  • Wie kann Sicherheit mit Farben international geregelt werden?
  • Wieviel mehr Sicherheit kann durch bauliche Sicherheit in Form von bauliche getrennten Radwegen erreicht werden?  

Einfaches Modell für Radeln durch Berlin - Zwei Projektskizzen

Donnerstag, 16. August 2018

Von Michael Hüllenkrämer 

Es werden zwei Projektskizzen vorgestellt:
1. „Radeln auf Bundesstraßen“ und
2. „Radeln auf bundesstraßenparallen Nebenstraßen“.

Die beiden Ansätze stellen denkbar einfache Lösungen für den Radverkehr vor. Einfach deshalb, weil sowohl mit dem Modell an „Bundesstraßen“, wie andererseits mit „bundesstraßenparallen Nebenstraßen“ auf vorhandene Verkehrsflächen zurückgegriffen wird. Die Lage und der Verlauf von Bundesstraßen bildet nicht nur das Grundgerüst der Orientierung im urbanen Raum, es sind auch zugleich die verbindenden Achsen in der Stadt. Über Bundesstraßen kann "von a nach b" grundsätzlich für alle dort erwünschten Verkehrsmittel realisiert werden.

Projektskizze: Radeln auf Bundesstraßen

Donnerstag, 16. August 2018

Von Michael Hüllenkrämer 

Ziele: 

  • Radverkehrsausbau unter Nutzung vorhandener Straßeninfrastrukturen mit geringinvasiven baulichen Maßnahmen an Bundesstraßen
  • Erhalt aller derzeitigen Fahrspuren von Bundesstraßen in Berliner für den „Bundesverkehr“.

Politik:

Der Senat beabsichtigt im Land Fahrradkorridore und Fern-Schnell-Wegeachsen“ zu etablieren. Dazu kann auf Antrag beim Bundesverkehrsministerium auf Parkplätze entlang von Bundesstraßen zukünftig verzichtet werden, um diese Flächenanteile dem Radverkehr zu wirdmen: 

Neu als Fahrradstraßen gekennzeichnete Bahnen auf der Straße können auf die jeweils rechten „Stand-Bahn“ (oder Park-Spur) und dortige „Haltezonen“ gekennzeichnet werden. Durch die Einführung der einfachen Regel „kein Parken auf der rechten Straßenspur an innerstädtischen Bundesstraßen“ wird ein ausreichende Potential für Fahrradstraßen erkannt und für die Verkehrswende genutzt. 

Durch „Umschilderung“ von mehrspurigen Bundesstraßen wird der bisherige Platz für „Parken“ abgeschafft. Die der Parkregelungen dienende Beschilderung wird entfernt. Die ganze rechte Spur wird des Fahrbahnstreifen wird als „Fahrradstraße“ mit dem Zeichen gekennzeichnet. Die entsprechende Verbindungsfunktion der Bundesstraßen innerhalb der Stadtregion wird ausgenutzt. 

Vorteile:

  • Radverkehr bekommt straßenbreite Spuren
  • Attraktivität des Radverkehr wird gesteigert
  • Autoverkehr und Radverkehr teilen sich verfügbare Straßenfläche miteinander
  • Radfahrende können sich auf der Spuren überholen 
  • Radfahrende können sicher aneinander vorbeifahren
  • Autofahrende nehmen Radfahrende besser wahr
  • Rad- und Fußverkehr sind voneinander getrennt
  • Fußgänger können den ungeteilten Gehweg sicher nutzen 
  • Radfahrende verursachen weniger Konflikte mit Fußgängern
  • Fußgänger verursachen weniger Konflikte mit Radfahrenden
  • Auf Fahrradspuren parkende Fahrzeuge werden konsequenter abgeschleppt
  • Ordnungsmaßnahmen gegen falsch parkende Lieferfahrzeuge werden eindeutiger 

Nachteile:

  • Wegfall von Parkplätzen
  • Autoverkehr wird mit Radverkehr im verfügbaren Straßen aneinandergeführt
  • Abstellen und Parken von individuellen Kraftfahrzeugen wird eingeschränkt
  • Konflikte mit unerlaubt parkenden Fahrzeugen auf Bundesstraßen werden erhöht.
  • Attraktivität des Autoverkehrs wird gemindert
  • Radfahrende sind direkter Lärm und Emissionen des Autoverkehrs ausgesetzt
  • Autofahrende und Radfahrende haben neuartige Konflikte
  • Auf Fahrradspuren haltender Autoverkehr wird stärker sanktioniert
  • Halter von falschparkenden Fahrzeuge werden häufiger belangt
  • Lieferverkehr mit Parkbedarf muss andere Flächen nutzen 

Meilensteine der Umsetzung

  • Im 1. Schritt : Auf Parkplätze auf Bundesstraßen verzichten. Beschilderung zur örtlichen Parkerlaubnis entfernen.
  • Im 2. Schritt : Rechte Spur auf Bundesstraßen als Radweg (Streifen) auf der Straße mit einfachen Markierungen auf der Fahrbahn kennzeichnen.
  • Im 3. Schritt : Bauliche Hindernisse des Fortlaufs der rechten Fahrbahn als „Radweg“ auf Bundesstraßen auch durch Straßenmarkierung auf der Fahrbahn im Verlauf anderer Spuren (mittelerre, linke Spur) beseitigen.
  • Im 4. Schritt : Bauliche Hindernisse des Fortlaufs der rechten Fahrbahn auf Bundesstraßen durch bauliche Maßnahmen beseitigen.
  • Im 5. Schritt : Ergänzende Markierungen als Fahrbahn für den „Radverkehr“ anbringen.
  • Im 6. Schritt : Beschilderung als benutzungspflichtiger Radweg anbringen.
  • Im 7. Schritt : Intensive Begleitung der vorherigen Schritte mit Kontrollen und konsequentem Abschleppen von illegal parkenden Fahrzeugen.

Zielgruppen: 

  • Aktive aller Vereine, NGO / SympthisantInnen für Radverksinfrastrukturen im vorhandenen Wegenetz. Verkehrssenator, Straßenämter / in den Bezirken. 

Mitarbeiter: 

  • WWW 

Maßnahmen: 

  • Ohne Straßenumbauten, aber bei gleichzeitiger „Entschilderung“ können die Pläne exemplarisch, pilothaft und Berreichsweise oder nach Nummer der Bundesstraße schrittweise oder pauschal in ganz Berlin umgesetzt werden. 
  • Pressearbeit zu den Lösungsbeispielen und Hemmnissen, möglich Flächenutzungskonflikte

    • Workshops und Fortbildung zu „Straßenpläne lesen - Fahrradspuren entdecken“ 
    • Handreichungen für Planer und Ämter 
    • Einbindung weiterer Ehrenamtlicher 
    • Finanzierung: Senat oder Bund

Projektskizze: Radeln auf bundesstraßenparallen Nebenstraßen

Donnerstag, 16. August 2018

Von Michael Hüllenkrämer 

Ziele: 

  • Radverkehrsausbau unter Nutzung vorhandener Straßenachsen parallel zu Bundesstraßen zwecks Aufwertung von Infrastrukturen der Nebenstraßen mit geringinvasive baulichen Maßnahmen.
  • Auf- und Ausbau eines landesweiten Radstraßennetzes über Nebenstraßen, die parallel zu Korridoren des Verkehrs von Bundesstraßen, Kraftfahrstraßen und Bundesautobahnen verlaufen. 
  • Nutzung vorhandener, bundesstraßenparalleler Straßen zur dortigen Ausweisung von Fahrradstraßen 
  • Entwicklung von bundesstraßenparallelen Straßen zu verkehrsberuhigten, entschleunigten Straßen
  • Bereitstellung eines einfach und intuitiv erkannbaren räumlich System der Lage, Verbindungen und Wegeführung von Fahrradstraßen über „bundesstraßenparallelen Straßen“

Politik:

Der Senat beabsichtigt im Land Fahrradkorridore und Fern-Schnell-Wegeachsen“ zu etablieren. Dazu können mittelfristig alle den Bundesstraßen nachgeordnete Landesstraßen (Landstraßen, Nebenverkehrstraßen zu verkehrsemissionsarmen, lärmemissionensarmen, der Geschwindigkeit des Radverkehrs adäquatem und durch Bäume beschatte Netz aus Transekten (Korridoren) entlang der Achsen und Streckenführung von Straßen und Verkehrsbahnen des Bundes (auch Bahntrassen) zu einem landesweiten Radstraßennetz entwickelt und untereinander verknüpft werden. Durch Aufwertung von untergeordneten Straßenarten für den Fahreugmix mittels Fahrrädern, einhergehend mit intelligenter Verkehrslenkung und Massenstromsteuerung (beispielsweise Stoßzeiten im Verkehrsaufkommen, „rush-hour“) werden ohne quantitativen Aus- und Zubau von Verkehrsflächen dem dem Radverkehr nachvollziehbare, leicht erlernbare und in den städtischen Infrastrukturen gut erkennbare „Vorrangstrecken“ für die indiviuelle Routenwahl gewidmet: 

Auf neuen Fahrradstraßen parallel und entlang (immer wieder mit Sichtverbindungen an Kreuzungen hin zur „Bundesstraße“ (als beispiel) auf der jeweils ganzen Straßenbreite „Fahrradstraße“ ohne dortige Parkplatzangebote der Parkraumbewirtschaftung zu schmälern, aber durch Verbesserung der „Kreuzung-Durchfahrung“ durch eine an der „Durchschnittsgeschwindigkeit der Radfahrenden“ orientierten Vorrangschaltung an dortigen Ampelkreuzungen. Die Umschilderung der Land-, Kreis- und sonstigen Nebenstraßen kann immer dann entfallen, wenn durch Informationen auf der Fahrbahndecke die Streckenführung über „Radsymbole“ als Leitsystem aufgebracht wird. Die zweckmäßige Ausweisung von tatsächlichen Fahrradstraßen kann anhand der Unfallstatistik oder anderen Ergebnisse und Erkenntnisse zur Verkehrssicherheit oder Verkehrsoptimierung bezogen auf jeweilige Abschnitte erfolgen, um neben den Verbesserungen der Verbindungsfunktion dieser Strecken in den Infrastrukren der Stadt, auch Umwelt, Klima und sonstige Politiken zu adressieren. 

Vorteile:

  • Der Radverkehr bekommt eigene, durchgängige Achsen.
  • Verkehr auf Bundesstrassen wird entflochten 
  • Parallestraßen werden durch Radverkehr beruhigt
  • Radfahrende sind weniger Lärm und Emissionen des Autoverkehrs ausgesetzt
  • Ausbaubedarf für Radverkehr an Bundesstrassen wird verrringert 
  • Halter von falschparkenden Fahrzeuge werden seltener belangt

Nachteile:

  • Wegeführung ist für Radfahrende gewöhnungsbedürftig
  • Verkehre verschiedener Verkehrsmittel wird segregiert 
  • Anlieger- und Anwohnerverkehre werden mit dem Radverkehr vereint 
  • Abstellen und Parken von individuellen Kraftfahrzeugen wird teilweise eingeschränkt
  • Attraktivität des Autoverkehrs nicht gemindert
  • Autofahrende und Radfahrende haben neuartige Konflikte
  • Lieferverkehr mit Parkbedarf muss andere Flächen nutzen 

Meilensteine der Umsetzung:

  • Im 1. Schritt: Alle bundesstraßen-parallelen Straßen auf das jeweils bessere Verbindungspotential hin für durchgängige, unterbrechungsarme Radwege dahin untersuchen, wo die günstigere parallele Straßenverbindung verläuft (nördlich oder südlich bzw. östlich oder westlich).
  • Im 2. Schritt: Einfache verkehrsrechtliche Hemmnisse (Einbahnstraße, Kreuzungsdurchfahrt) durch passende Beschilderung als „Radweg“ (Streifen) abbauen 
  • Im 2. Schritt: Einfache verkehrsrechtliche Hemmnisse (Einbahnstraße, Kreuzungsdurchfahrt) durch passende Beschilderung als „Radweg“ (Streifen) abbauen 
  • Im 3. Schritt: Verkehrsrechtlicher Vorrang etablieren, angefangen mit Markierungen als „Radweg“ auf der Straße bis hin zur Ausweisung als „Fahrradstraße“.
  • Im 4. Schritt : Hemmnisse für den flüssigen verkehr auf Fahrradwegen und Fahrradstraße durch bauliche Verbesserungen des Fortlaufs beseitigen.
  • Im 5. Schritt : ergänzende Maßnahmen als „Fahrstrecke/ -korridor für den Radverkehr“.
  • Im 6. Schritt : Verkehrslenkende Beschilderung als im örtlichen Radverkehrsnetz anbringen.
  • Im 7. Schritt : Intensive Begleitung der vorherigen Schritte mit Kontrollen und konsequentes Abschleppen von illegal fahrenden und parkenden Fahrzeugen.

Wenn zu den „Bundesstraßen“, in beiderseits versetzter Lage, ebenfalls nachgeordnete klassierte Straßen verlaufen, können diese Straße als „besonders geeignet zum Radfahren“, als „Radspur“ markiert werden oder sogar als „Fahrradstraße“ ausgewiesen und entsprechend ausgeschildert werden.

Zielgruppen:

  • Aktive aller Vereine, NGO / Sympatisantinnen für Radverksinfrastrukturen im vorhandenen Wegenetz. Verkehrssenator, Straßenämter / in den Bezirken. 

Mitarbeiter: 

  • WWW 

Maßnahmen: 

  • Ohne Straßenumbauten, aber bei gleichzeitiger „Lenkung durch seitliche Verlagerung / Verschiebung“ können die Pläne exemplarisch, pilothaft und bereichsweise oder nach Quartier schrittweise oder pauschal in ganz Berlin umgesetzt werden. 
  • Pressearbeit zu den Lösungsbeispielen und Hemmnissen, möglich Flächenutzungskonflikte

    • Workshops und Fortbildung zu „Straßenpläne lesen - Fahrradspuren entdecken“ 
    • Handreichungen für Planer und Ämter 
    • Einbindung weiterer Ehrenamtlicher 
    • Finanzierung: Senat oder Bund

Verbesserung der Fahrradwege - Ansatzpunkte

Mittwoch, 25. Juli 2018

Verbesserung der Fahrradmobilität durch Fahrradwege:
Mit guten Radwegen auf dem Campus und zum jeweiligen Campus der TU Berlin  wird die Attraktivität der Fahrradnutzung gesteigert.

  • Mit dem Fahrrad im Umweltverbund an die TU Berlin:
    Infrastruktur und Verbindungen zum ÖPNV (u.a. Bahnhof Zoologischer Garten und Tiergarten)
  • Bessere Radverkehrswege auf dem Campus:  
    Eine "Fahrrad- Infrastruktur für den Campus Charlottenburg"
  • Effiziente Verbindungen zwischen den Standorten: Fachgebiete, Institute, Universitätsbibliothek, Mensa, Hauptgebäude, Gebäude auf der Nordseite der Straße des 17. Juni (Mathe-, TC, Maschinenbau), FH-Gebäude, March- Gebäude. Einbeziehung von Fasanenstraße, Hertzallee, Marchstraße und Einsteinufer (ggf. Salzufer), und die vielen anderen Standorte mit- und untereinander
  • Anbindung der Radverkehrswege auf dem Campus an die städtische Fahrradinfrastruktur:
    - Integration des Campus Charlottenburg mit den Verkehren zu anderen Standorten.
    - Übergänge zu den Berliner Radwegen 
    - Markierungen, neu Fahrradwege, bessere Ampelschaltungen
    - nahtlose Anbindung an Straße des 17. Juni, Otto-Suhr-Allee, Hertzallee, Bismarckstraße und Hardenbergstraße.

Verbesserung der Fahrradwege an der TU Berlin

two-wheels

Die Idee zu "berlin-two-wheels" stammt von Michael Hüllenkrämer. Der Impuls ergab sich aus der Internet-Adresse der besuchten offiziellen Webseite des dänischen Fremdenverkehrs "VisitDenmark" über den Abschnitt "...copenhagen-two-wheels-0". In der passenden Kombination von englischem Zahlenspiel (Buchstaben zu Zahlenzeichen) und dem Projekttitel "Wheels, Ways & Weights" entstand spontan die skizzenhafte Grundlage für das Projekt in und für Berlin: berlin-two-wheels (berlin-2-wheels) = Förderung der Zweiradmobilität in Berlin.

Material ...

Informationen, Hinweise und Zugang zu Materialien und Quellen ...

Diener (2019): Wie sind Radwege in den Straßengesetzen definiert?

Lisa Diener (20.03.2019): Wie sind Radwege in den Straßengesetzen definiert? VSVI-Vortragsveranstaltung, 20. März 2019. Hessen Mobil, Dezernat Planungsrecht. URL: http://www.vsvi-hessen.de/download/20190320/vsvi20190320_2diener.pdf 

Initiativen ...

Informationen und Hinweise zu weiteren Initiativen ...

Initiative Fahrradfreundliche Universität

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Hier gibt es die Informationen zur Initiative "Fahrradfreundliche Universität" als Umsetzung der Idee zum Projekt "Cargoride 17: Lastenraduniversität" aus dem SAI-Lab. mehr zu: Initiative Fahrradfreundliche Universität

Kampagne

Gute Wege mit dem Lastenrad

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Hier gibt es die Informationen zur Kampagne "Gute Wege mit dem Lastenrad". Über die im Projekt bereitgestellten Lastenräder werden verschieden Aspekte der Fahrradmobilität in den Teilprojekten von Wheels, Ways & Weights adressiert: Verkehrssicherheit der Räder, Fahrtraining, Umgang mit schwierigen oder kritischen Situationen im Verkehr, Exkursionen und Touren mit den Lastenrad, Informationsveranstaltungen zu Beförderung und Transport, Real-Labor der Mobilität auf dem Campus und in der Stadt, Fahrverhalten in ausgewählten Verkehrssituationen, Messfahrten zur Beurteilung von Radwegen, Verhaltensbeobachtung von Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern an und in neu gestalteten Verkehrsanlagen und zugehörigen Bauwerken, und vieles mehr. mehr zu: Gute Wege mit dem Lastenrad

Projekte ...

Es gibt einen gemeinsamen Nenner in Form von Projekten ...

World´s Best Bike Lane (WBBL)

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Hier gibt es die Informationen zum Projekt "World´s Best Bike Lane (WBBL)" aus dem SAI-Lab. mehr zu: World´s Best Bike Lane (WBBL)

Quervernetzt ...

Es bestehen, unter anderem, folgende Verbindungen zwischen Personen, Vereinen, Einrichtungen und Organisationen ...

Fachgebiet Mobile Cloud Computing [TU Berlin]

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Hier gibt es Informationen zur Verbindung zwischen dem SAI-Lab und dem Fachgebiet Mobile Cloud Computing der TU Berlin. Dazu stellen wir das Fachgebiet Mobile Cloud Computingkurz vor. Über die Beiträge in "Neuigkeiten und Informationen" treten wir in die Online-Kommunikation. mehr zu: Fachgebiet Mobile Cloud Computing [TU Berlin]

Zusatzinformationen / Extras

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Adresse:

SAI-Lab, c/o TU Berlin
Straße des 17. Juni 135
10623 Berlin
Webseite

Ansprechpartner im SAI-Lab:

Dr. Franz-Josef Schmitt
(0345) 55 - 25523
Von-Danckelmann-Platz 3

Webseite

Dipl. Geogr. Michael Hüllenkrämer
(0152) 072 90 584
Cranachstr. 7

Webseite

Prof. Dr. Thomas Friedrich
(030) 314 - 24128
Gebäude PC
Raum PC PC 201

Webseite

Nachhaltigkeit
Die Aktion, das Projekt oder das Programm ist folgenden Zielen der Nachhaltigkeit zugeordnet: