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TU Berlin

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CityInside 09: "SAI Real Labor" in der Berliner StadtManufaktur für nachhaltige Transformation - Ein Beitrag zur Reallaborstrategie der TU Berlin

Hier gibt es die Informationen zur Idee "CityInside 09: "SAI Real Labor" in Berliner StadtManufaktur für nachhaltige Transformation - Ein Beitrag zur Reallaborstrategie der TU Berlin" in der Börse lenosu aus dem SAI-Lab.

Das SAI-Lab stellt vor ...

Der offene Beitrag vom SAI-Lab stammt aus dem Rahmenprojekt "CityInside".
Unter dem Titel "SAI Real Labor" in der Berliner StadtManufaktur für nachhaltige Transformation - Ein Beitrag zur Reallaborstrategie der TU Berlin" stellen wir hier die Projektidee von Michael Hüllenkrämer vor.

SAI-Lab - StadtManufaktur - Projektideen - Reallaborstrategie

Donnerstag, 30. Januar 2020

Lupe

Die Dateien zum Pitch: SAI-Lab StadtManufaktur Projektideen Reallaborstrategie TU Berlin

Folie

Notizseite

Stadtmanufaktur: X-Y-Z Manifest - Reallabore für Hochschule und Stadt

Mittwoch, 15. Januar 2020

Lupe

Was bedeutet "SAI Real Labor"?

Eine Hochschule X in der Stadt Y ist, wenn es eine gute Hochschule ist, mit der Stadt Y untereinander und miteinander verbunden. Das gleiche gilt auch für die Stadt Y mit der Hochschule X: Wenn es eine gute Stadt Y ist, dann ist diese mit der Hochschule X untereinander und miteinander verbunden. Darüber hinaus sind die Hochschule X und die Stadt Y auch mit vielen weiteren Einrichtungen Z, Organisationen Z und Institutionen Z vernetzt. Dieses X-Y-Z Gebilde aus Hochschule und Stadt bildet eine Grundlage für Kontext, Kreativität, Innovation und Nachhaltigkeit.

Die Hochschule und die Stadt setzen den Kontext für akademischer Bildung, nützliche Forschung und wissenschaftliche Arbeit. Die Hochschule und die Stadt prägen mit den darin lebenden und wirkenden Menschen die innewohnenden Potentiale, allem voran die Kreativität. Aus der Hochschule und in der Stadt lassen sich Innovation fördern und explorieren. Die Nachhaltigkeit von Hochschule und Stadt bilden den Rahmen für den Erfolg. Dieses multidimensionale System ist  ineinander verwebte. Das System von "Hochschule und Stadt" zeichnet sich im Besonderen durch die Vektoren "Angehörige", "gesellschaftsrelevante Themen" und "Vorbild" für die Nutzung des Campus und des sonstigen Raums der Stadt aus. Über diese Formen der Nutzung des Raumes wird nachhaltige Entwicklung pro-aktiv gestaltet. Damit zeichnet sich ein jedes Reallabor als geografischer Raum aus.

Ein Miteinander von Hochschule und Stadt wird in der Arbeit von Reallaboren zum Füreinander!

Über die angewandte Forschung, das praktische Studium und die menschengerechte Wissenschaft zeigt die Hochschule, wie erfolgreich an Entwicklungen mitgestaltet und Neues bewirkt wird. Umgekehrt ist der Campus und die Stadt für die Hochschulen ein naheliegendes Experimentierfeld: Reallabor. Die Stadt ist der reale Raum für echte, sichtbare und nützliche Ergebnisse.

Als Teil von Wissensschaft und Gesellschaft ist die Hochschule für die Stadt ein Standortfaktor für lokale und globale Lösungen der Zukunft. Zudem prägt das Selbstverständnis der Hochschule die Rolle in der Stadt: Mitwelt gestalten!

Wenn Hochschule und Stadt gemeinsam gesellschaftliche Verantwortung für Nachhaltigkeit übernehmen und bei der nachhaltigen Entwicklung gut zusammenarbeiten, kann ungeahntes bewirkt werden. Hierzu sind Reallabore als transdisziplinäres Format hochschulischen Handelns ein günstiger Weg für innovative und nützliche Lösungen, ebenso wie für rasche und wirksame Ergebnisse.

Über jedes Reallabor wird die Partnerschaft von Hochschule und Stadt besiegelt. Über die Reallabore werden die Ressourcen auf ein Thema fokussiert und im echten Leben entscheidend vorangebracht.

Hochschule und Stadt als kongeniale Partner

Wichtige Meilensteine in der nachhaltigen Entwicklung von Stadt und Hochschule zu setzen, erfordert die Zusammenarbeit für die Schöpfung der Potentiale für die Entfaltung von Wirkungen: Synergie. Vom Mit- und Füreinander profitieren Stadt und Hochschule voneinander durch Austausch, Erfahrung und Profil. Daraus ist die Konzentration von Kompetenz für gemeinsame Ziele möglich.

Hochschule als Reallabor für die Stadt - Stadt als Reallabor für Hochschule

Der Wirk-Raum von einem Reallabor ist eine besonders geeignete Plattform um Beiträge zur nachhaltigen Entwicklung von Hochschule und Stadt zu initiieren. Das Reallabor ist für all jene Prozesse, in der gute Ideen und nützliche Innovativer verortet werden, ein passender Ort. Über die bekannte Partnerschaft von Hochschule und Stadt werden Beide im Reallabor zu Praxispartnern. Aus dem Prozess der Forschung wird im Reallabor die Kultur der Gesellschaft gestaltet. Über Akteure aus der Hochschule und der Stadt wird im Reallabor eine Teilhabe und zugleich eine transformative Wissenschaft betrieben. Darüber wird im Reallabor kollaborativ und interaktiv an sozialen, ökologischen und ökonomischen Lösungen für Neues, Anderes und Richtiges gearbeitet.

Aus der Praxis: „endlich“ versus „unendlich“

Auch das SAI-Lab hat sich dieser interaktiven, teilhabenden, gestaltenden Zusammenarbeit von Universität und Stadt zugewendet. Wir geben Akteuren neuartige Anstöße für eine wirkungsvolle Entwicklung anhand aktueller Aufgaben der Gestaltung von Nachhaltigkeit. Ausgangspunkt waren dabei zwei konkrete Herausforderungen der Wende: Die Verkehrs- und die Energiewende. Als weitere Herausforderung sehen wir vielen Facetten für eine Ressourcenwende, beispielsweise in der notwendigen Transformation im Umgang mit dem „Endlichen“ gegenüber dem „Unendlichen“.

In unserem Real-Labor sehen wir eine große Chance darin, uns mit der Stadt zu verbinden und die Stadt mit uns zu verbinden. Wir wollen alle Bereiche ökologischer, ökonomischer und sozialer Nachhaltigkeit adressieren. Wir verfolgen die Umsetzung von Zielen der nachhaltigen Entwicklung über die 169 Nachhaltigkeitsvorgaben. Hier werden und wollen wir Gesellschaft mitgestalten.

Aufbau und Arbeit im Reallabor

Die Gestalt eines Reallabors baut auf zwei Grundlagen auf: Die eine Grundlage ist die der guten Verwaltungspraxis in der Stadt. Die andere Grundlagen ist die der guten wissenschaftlichen Arbeitsweise. In einem idealen Reallabor fusionieren diese beiden Grundlagen miteinander. Darin können sich die Akteure in den jeweiligen Projekten zu- und aufeinander annähern. Auf diesen beiden Grundlagen kann gemeinsam miteinander agiert werden. Dies reicht dann von der Begegnung zur Präsentation, dem Dialog oder der Kommunikation über Lösungen, bis hin zu manifesten Maßnahmen zur Lösungen für eine Vision von Zukunft.

Die transformative Stadt braucht Reallabore, wie die Hochschule selbst Reallabore oder angewandte Wissenschaft vor Ort benötigt. Mit der Erweckung von Reallaboren kann die Mission der nachhaltigen Entwicklung gefördert werden. Hierbei sind Reallabore weniger eine Schnittstelle von Lehre, Wissenschaft und Forschung zu Politik, Verwaltung und Gemeinwesen. Vielmehr sind wahre Reallabore ein Katalysator, mit dem, über alle Dimensionen der Nachhaltigkeit, passende Beiträge für die Gestaltung der Zukunft geleistet werden.

Call „StadtManufaktur“ // Projektideen für eine Reallaborstrategie der TU Berlin

Mittwoch, 15. Januar 2020

"Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrte Wissenschaftler*innen und Beschäftigte der TU Berlin,

wie Sie schon der PM vom 14.11.2019 entnehmen konnten, wird die Konzeptionsphase des Vorhabens „StadtManufaktur“ der TU Berlin (initiiert vom Büro der 1. Vizepräsidentin, Zentrum Technik und Gesellschaft, Einstein Center Digital Future) durch die Berliner Senatskanzlei gefördert.

Unter dem Dach der „StadtManufaktur“ sollen transdisziplinäre Reallabore zur urbanen Transformation in Berlin gemeinsam mit den Fachgebieten der TU Berlin und mit städtischen Partnern konzipiert und akquiriert werden. In Reallaboren werden wissenschaftlich fundierte und anwendungsnahe Ergebnisse in definierten Stadträumen und unter Beteiligung der Akteure vor Ort ausprobiert und evaluiert. Das dadurch perspektivisch entwickelte Transformationswissen kann in der Stadt Anwendung finden und Wirkung erzeugen. Durch die „StadtManufaktur“ soll es sichtbar werden und im nächsten Schritt an diversen Standorten mit ähnlichen Problemlagen anwendbar werden.

Wir möchten gemeinsam mit Ihnen die Reallaborarbeit der TU Berlin strategisch entwickeln, um eine nachhaltige Transformation dieser Stadt zu bewirken.

Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, Sie Reallabore planen oder bereits darin arbeiten, möchten wir Sie sehr herzlich um Austausch bitten und laden Sie ein, mit uns die Idee der StadtManufaktur zu bereichern

Bitte melden Sie sich dafür an zum Pitch der Projekte oder auch zur gemeinsamen Diskussion von Projektideen im Roundtable-Format.

WO: EB 323
WANN: 30.1.2020 13-16 Uhr
FORMAT: Pitch 3 min Präsentation pro Projekt/Idee/Impuls, Roundtable-Diskussion

Save the Date: In einem zweiten Schritt möchten wir mit Ihnen einen Workshop im CityLab Berlin (voraussichtlich Ende März 2020) durchführen, um Mehrwerte der Reallaborarbeit für die TU Berlin und die Stadt Berlin exemplarisch und strategisch auszuarbeiten. Dieser Workshop wird in Kooperation mit der Dialogplattform durchgeführt. 
Zur Inspiration: Ein Pilotvorhaben „Last Mile – New Neighbourhood“ als Teil der „StadtManufaktur“ ist bereits in konkreter Planung und soll ab Mai 2020 als Reallabor starten. Hier wird gemeinsam mit einer Berliner Wohnungsbaugesellschaft untersucht, inwieweit neue Formen der Mobilität und Raumnutzung die Transformation der derzeit weitestgehend monofunktionalen Großwohnsiedlung Neu-Hohenschönhausen in Richtung eines nutzungsdurchmischten, lebendigen, klimaneutralen Quartiers unterstützen können. In einer innovativen Partnerschaft wird die Brücke zwischen Wissenschaft und Praxis geschlagen, um das vereinte Wissen in die nachhaltige Umgestaltung des städtischen Quartiers einfließen zu lassen.

Wir freuen uns auf Ihre kurze Projektbeschreibung (1 Seite DIN A4) und Anmeldung zum Pitch bis zum: 22.01.2019 Rückfragen beantwortet Ihnen gern Frau Dr. Anja Steglich. Bitte schreiben Sie eine e-mail an info@stadtmanufaktur.tu-berlin.de oder melden Sie sich telefonisch +49 (0)30 314-26097.

Mit freundlichen Grüßen, Audrey Podann und Anja Steglich"

Material

Marquardt (2019): Hochschule und Stadt als Partner in Reallaboren

Editha Marquardt (2019): Hochschule und Stadt als Partner in Reallaboren. Neue Wege für ein konstruktives Miteinander. Einblicke in die Praxis. In: Beiträge zur Hochschulforschung, 41. Jahrgang, 1/2019 108. URL: https://test.bzh.bayern.de/fileadmin/news_import/1_2019_Marquardt.pdf 

Beecroft et al. (2018): Reallabore als Rahmen transformativer und transdisziplinärer Forschung

Richard Beecroft, Helena Trenks, Regina Rhodius, Christina Benighaus, Oliver Parodi (03.2018): Reallabore als Rahmen transformativer und transdisziplinärer Forschung: Ziele und Designprinzipien. URL: https://www.researchgate.net/publication/324063279_Reallabore_als_Rahmen_transformativer_und_transdisziplinarer_Forschung_Ziele_und_Designprinzipien 

BMWi (2020): Reallabore – Testräume für Innovation und Regulierung

Bundesministerium für Wirtchaft und Energie (2020): Reallabore – Testräume für Innovation und Regulierung. URL: www.bmwi.de/Redaktion/DE/Dossier/reallabore-testraeume-fuer-innovation-und-regulierung.html

Quervernetzt

Artikel und Veröffentlichungen

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Hier gibt es die weiterführende Informationen aus dem Labor für nachhaltige und nützliche Innovationen (SAI-Lab) in Form von Publikationen. mehr zu: Artikel und Veröffentlichungen

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Adresse:

SAI-Lab, c/o TU Berlin
Straße des 17. Juni 135
10623 Berlin
Webseite

Ansprechpartner im SAI-Lab:

Dr. Franz-Josef Schmitt
(0345) 55 - 25523
Von-Danckelmann-Platz 3

Webseite

Dipl. Geogr. Michael Hüllenkrämer
(0152) 072 90 584
Cranachstr. 7

Webseite

Prof. Dr. Thomas Friedrich
(030) 314 - 24128
Gebäude PC
Raum PC PC 201

Webseite

Nachhaltigkeit
Die Aktion, das Projekt oder das Programm ist folgenden Zielen der Nachhaltigkeit zugeordnet: