direkt zum Inhalt springen

direkt zum Hauptnavigationsmenü

Sie sind hier

TU Berlin

Page Content

There is no English translation for this web page.

BUSTER 01: Intelligente Bordsteinkante

Hier gibt es die Informationen zur Idee "BUSTER 01: Intelligente Bordsteinkante" in der Börse lenosu aus dem SAI-Lab.

Das SAI-Lab stellt vor ...

Der offene Beitrag vom SAI-Lab stammt aus dem Rahmenprojekt "BUSTER".
Unter dem Titel "Intelligente Bordsteinkante" stellen wir hier die Projektidee von Michael Hüllenkrämer vor ...

Informationstankstelle

Lupe

Neuigkeiten und Informationen hier an der "Tankstelle" ...

Der Text zur "Intelligenten Bordsteinkante" ist wieder verfügbar

Mittwoch, 01. Januar 2020

Das Portal mit den Ideen ist auch am 01.01.2020 weiterhin offline (siehe URL: https://ideen.deutscher-mobilitaetspreis.de/Group/digital-gedacht/Ideenabgabe/Idea/Index/323. Daher haben wir den Beitrag von Wheels, Ways & Weights für den Ideenwettbewerb zum Deutscher Mobilitätspreis 2018 "Digital gedacht - Ihre Vision für den Nahverkehr" aus dem Archiv hervorgeholt und nun hier wieder veröffentlicht.

Intelligenter Bordsteinkante (Langfassung)

Donnerstag, 27. Dezember 2018

URL: https://ideen.deutscher-mobilitaetspreis.de/Group/digital-gedacht/Ideenabgabe/Idea/Index/323 

Ein Beitrag von Wheels, Ways & Weights im Ideenwettbewerb zum Deutscher Mobilitätspreis 2018 "Digital gedacht - Ihre Vision für den Nahverkehr"

Von Michael Hüllenkrämer

... Es ist Montag morgen. Ein Linienbus fährt auf seiner Busspur entlang und befördert im morgendlichen Berufsverkehr viele Dutzende Fahrgäste. Der Takt der Linie ist nun wieder im Werktags-Modus, schließlich gilt es möglich elegant die Pendler zu den Arbeitsplätzen zu befördern. Über das Wochenende galt auf der Busspur temporär eine Parkerlaubnis. Denn die Linie fuhr, an der Nachfrage angepasst, am Samstag und Sonntag nur in einem ausgedünnten Intervall. So standen den Touristen und Gästen in der Stadt, die mit dem Auto angereist waren, zusätzliche Parkplätze zur Verfügung. Auch Anwohnern konnten an diesen beiden Tagen einmal auf die mitunter mühsame Parkplatzsuche verzichten, es standen ja ausreichend Parkfläche auf der markierten Busspur, mit der zusätzlichen Beschilderung, zum „Wochenend-Parken“ bereit. Doch dann erlebt die Busfahrerin oder der Busfahrer, und mit ihr oder ihm zusammen alle Fahrgäste, wie ärgerlich es sind. Wenn dann wiedermal einzelne Fahrzeuge doch „noch immer“ und „schon wieder“ auf der Busspur herumstehen. Hätten die Fahrzeuge nicht schon längst wegbewegt werden können? Warum ist noch immer kein Abschleppdienst mit dem Ordnungsamt vor Ort, wenn doch der erste Bus bereits die „Restparker“, als sie oder er die Route abgefahren ist, ordnungsgemäß der Leitstelle gemeldet hat. Warum konnte die Leitstelle auch jetzt nicht erfolgreich dafür sorgen, das die Busspur nun wieder den Bussen gehört?
So erleben die Fahrgäste, wie die die Busfahrerin oder der Busfahrer ihr Bestes tun, um möglichst flüssig auf die nächste Spur zu wechseln, um an den blechernen Hindernissen vorbeizukommen. Das bedarf höchster Aufmerksamkeit, denn nun sind ja neben dem ÖPNV auch die vielen „IndiVaus“ auf der Straße unterwegs:

Digital für den Nahverkehr nachgedacht

Stress auf der Straße und Unruhe im Bus: Anstelle die ruhige Fahrt entlang der Strecke mit dem bekannten Rhythmus der Haltestationen zu „genießen“, durch die Tageszeitung zu stöbern, in einem spannenden Buch weiter zu lesen, geht es anstelle dessen im Schlingerkurs und mit Bremsen und Beschleunigen voran. Wenn auf dem eigentlich geraden Verlauf der Fahrbahn, der vorbestimmter Kurs in einen Eiertanz übergeht, fragt sich manch einer der Insassen, warum im ÖPNV keine Kotztüten vorrätig sind und nur wenige Sitze mit einem Sicherheitsgurt ausgestattet sind. Es ist menschlich etwas zu vergessen. Vergessen kann auch eine Gnade sein. Aber bitte nicht im Verkehr. Daher braucht es Ideen, die mehr Rücksicht für den Nahverkehr auf die Straße bringen. Würden sich mit einer digitalen Technik die Fahrbahn am heutigen Morgen in eine frei Busspur, ohne verbliebene parkende Fahrzeuge, verwandeln lassen könne?

Bessere Parkraumbewirtschaftung für den Nahverkehr

Eine Parkraumbewirtschaftung, die temporäres Parken auf Straßen erlaubt, auf denen sonst üblich die Linienbusse des ÖPNV verkehren, verlangt von Fahrzeugführerinnen und Fahrzeugführern, die auf der Suche nach passenden Parkplätzen sind, mitunter ein genaueres Studium der örtlichen Parkzeitregeln. Aber wenn Missverständnisse entstehen, der Termin zum „ent-parken“ verschwitzt wurde oder ein anderes Ereignis verhinderte, rechtzeitig den Platz wieder frei zu machen und daher die Spur nun vom parkenden Fahrzeug blockiert ist, was dann?
Mit einer digitalen Information über die komplexe örtliche Lage zur Frage: „Parken oder nicht Parken?“ Kann die jeweilige Parklage decodiert und mit verschiedenen Services untersetzt werden.
Beim Beginn des Parkens: Erlaubt (ja, nein, eingeschränkt mit Bedingungen)?
Während des Parkens: Parkzeit überschritten? (Ja, nein) Wenn nein: Wie lange darf ich noch-parken? Wenn ja: rechtzeitige Warnung „DeParkAlert“

Digitale Lösung ersetzt analoge Länder-Regelung

Wenn sowohl bei der Suche nach überflüssigen Verkehrsschildern noch keine wirklich zufriedenstelle Lösung vorliegt noch beim Park- und Halteverbot von Bund und Ländern keine einheitlichen, einfachen und nutzerfreundlichen Wege eingeschlagen sind - beispielsweise farbige Markierungen die anzeigen, wo das Parken erlaubt ist und wo nicht - kann Mittels „Digitalisierung“ ein Assistenz- und Servicesystem zum Parken entwickelt und angeboten werden.

Aktive Gerätetechnik in Fahrzeugen scannt Bordsteinkante

Kleine versenkbare Module in den Bordsteinen, vielleicht wie mit RFID Technik, oder gleich vorgefertigte Bordsteinmodule mit integrierter Technik. Die Passive Digitaltechnik bieten den empfangenden Sensoren die nötigte Information um zum „Halten und Parken“ konkret und sachdienlich zu informieren. Solche Sensoren oder Detektoren können in Geräten der Fahrzeuge einbaut werden, falls nicht bereits heute schon in dem einen oder anderen Navigations- und Fahrzeugassistenzsystem schon vorhanden. Über diese Gerätetechnik in den Fahrzeugen kann dann die ganze Kommunikation und Informationen, die sich aus den Daten der Lokalität eines Fahrzeugs und dem Bordstein ergibt, abgeleitet und aufbereitet werden. Ein Beispiel:
Ich habe ein Auto in der Straße geparkt. Dort in der Straße gelten keine Einschränkungen zum Parken. Jetzt wird dort ein Parkverbot wegen einer Baustelle eingerichtet. Da mein Fahrzeug ein eingebautes Modul mit dem Sensor für die intelligente Bordsteinkante hat und dieser mit dem Baustelleninformationssystem verknüpft ist, meldet mit meine „ParkApp“ den Beginn des Halteverbots, das meinen Parkstandort und mein dortiges parkendes Fahrzeug betrifft. Nun kann ich dafür sorgen, das mein Fahrzeug zum benannten Zeitpunkt dort nicht im temporären Halteverbot steht.

Sensoren sorgen für Informationen und passende Reaktionen

Von der intelligenten Bordsteinkante und dem dazu angebotene digitale Assistenz- und Servicesystem zum Parken profitiert nicht nur der jeweilige Halter oder Führer eines Fahrzeugs. Auch der Nahverkehr spürt eine Verbesserung durch richtige Reaktionen rund um parkende Fahrzeuge, die nun häufiger vor dem Beginn eine Halte- und Parkverbots nicht mehr dort auf der Straße als „verbliebene“ Barrieren, behindernd herumstehen.

Wie funktioniert es:

  1. intelligente Bordsteinkanten nachrüsten, bauen und ein- / errichten
  2. App zur intelligenten Bordsteinkante installieren und verwenden
  3. Mit einem Fahrzeuge fahren und App zur Unterstützung beim Halten und Parken verwenden.
  4. je nach Situation vor Ort von der App die Signale „Parkberechtigung“ / Halteverbot“ auslesen und anzeigen lassen.
  5. Vor Ort die richtige Entscheidung treffen und das Fahrverhalten nach den Informationen ausrichten und
    a) weiterfahren oder
    b) halten oder parken.

Attraktiver Nahverkehr der Zukunft

Vernetzt, zuverlässig, individuell kann der Nahverkehr der Zukunft noch attraktiver sein: Eine technische Lösung, die öffentliche Verkehrsmittel pünktlicher und zuverlässiger macht. Eine passende, flexible App unterstützt innovative Verbesserung.“

Das ist digital gedacht: Unsere visionäre Idee für den Nahverkehr auf der Straße.

Intelligenter Bordsteinkante (Kurzfassung für den Wettbewerb)

Donnerstag, 27. Dezember 2018

 

Digital für den Nahverkehr nachgedacht

Stress auf der Straße und Unruhe im Bus: Anstelle der ruhigen Fahrt entlang der Strecke mit dem bekannten Rhythmus der Haltestationen zu „genießen“ zu können, durch die Tageszeitung zu stöbern, in einem spannenden Buch weiter zu lesen, geht es anstelle dessen im Schlingerkurs und mit Bremsen und Beschleunigen voran. Wenn auf dem eigentlich geraden Verlauf der Fahrbahn, der vorbestimmter Kurs in einen Eiertanz übergeht, fragt sich manch einer der Insassen, warum im ÖPNV keine Kotztüten vorrätig sind und nur wenige Sitze mit einem Sicherheitsgurt ausgestattet sind. Es ist menschlich etwas zu vergessen. Vergessen kann auch eine Gnade sein. Aber bitte nicht im Verkehr. Daher braucht es Ideen, die mehr Rücksicht für den Nahverkehr auf die Straße bringen. Würden sich mit einer digitalen Technik die Fahrbahn am heutigen Morgen in eine frei Busspur, ohne verbliebene parkende Fahrzeuge, verwandeln lassen könne?

Bessere Parkraumbewirtschaftung für den Nahverkehr

Eine Parkraumbewirtschaftung, die temporäres Parken auf Straßen erlaubt, auf denen sonst üblich die Linienbusse des ÖPNV verkehren, verlangt von Fahrzeugführerinnen und Fahrzeugführern, die auf der Suche nach passenden Parkplätzen sind, mitunter ein genaueres Studium der örtlichen Parkzeitregeln. Mit einer digitalen Information über die komplexe örtliche Lage zur Frage: „Parken oder nicht Parken?“ Kann die jeweilige Parklage decodiert und mit verschiedenen Services untersetzt werden.

Aktive Gerätetechnik in Fahrzeugen scannt Bordsteinkante

Kleine versenkbare Module in den Bordsteinen, vielleicht wie mit RFID Technik, oder gleich vorgefertigte Bordsteinmodule mit integrierter Technik. Die Passive Digitaltechnik bieten den empfangenden Sensoren die nötigte Information um zum „Halten und Parken“ konkret und sachdienlich zu informieren. Solche Sensoren oder Detektoren können in Geräten der Fahrzeuge einbaut werden.

Sensoren sorgen für Informationen und passende Reaktionen

Von der intelligenten Bordsteinkante, und dem dazu bereitgestellten digitalen Assistenz- und Servicesystem zum Parken, profitiert nicht nur der jeweilige Halter oder Führer eines Fahrzeugs. Auch der Nahverkehr spürt eine Verbesserung durch richtige Reaktionen rund um parkende Fahrzeuge.

Wie funktioniert es:

  1. intelligente Bordsteinkanten nachrüsten, bauen und ein- / errichten
  2. App zur intelligenten Bordsteinkante installieren und verwenden
  3. Mit einem Fahrzeuge fahren und App zur Unterstützung beim Halten und Parken verwenden.
  4. je nach Situation vor Ort von der App die Signale „Parkberechtigung“ / Halteverbot“ auslesen und anzeigen lassen.
  5. Vor Ort die richtige Entscheidung treffen und das Fahrverhalten nach den Informationen ausrichten und
    a) weiterfahren oder
    b) halten oder parken.

Attraktiver Nahverkehr der Zukunft

Vernetzt, zuverlässig, individuell kann der Nahverkehr der Zukunft noch attraktiver sein: Eine flexible App unterstützt innovative Verbesserung.

 

 

Veranstaltungen ...

Hinweis auf Veranstaltungen ...

Deutscher Mobilitätspreis 2018 "Digital gedacht - Vision für den Nahverkehr"

06. April 2021

Bild

Hier gibt es Informationen zum Ideenwettbewerb des Deutschen Mobilitätspreis 2018 "Digital gedacht - Ihre Vision für den Nahverkehr". mehr zu: Deutscher Mobilitätspreis 2018 "Digital gedacht - Vision für den Nahverkehr"

Projekte ...

Es gibt einen gemeinsamen Nenner in Form von Projekten ...

Ecologistic 11: Nützliche Markierungen auf Straßen

Hier gibt es die Informationen zur Idee "Ecologistic 11: Nützliche Markierungen auf Straßen" in der Börse lenosu aus dem SAI-Lab. mehr zu: Ecologistic 11: Nützliche Markierungen auf Straßen

Quervernetzt ...

Es bestehen, unter anderem, folgende Verbindungen zwischen Personen, Vereinen, Einrichtungen und Organisationen ...

Ein Idee zum Rahmenprojekt ....

Diese Idee gehört zum einem der Rahmenprojekte Nachhaltigkeit (RaNa) aus der Börse "lenosu".

RaNa SDG 09 - BUSTER | ENVI

Bild

Hier gibt es die Informationen zur Idee für ein Rahmenprojekt Nachhaltigkeit SDG 09 - Building up sustainable traffic efficient ressources (BUSTER) | Errichtung nachhaltiger verkehrseffizienter Infrastrukturen (ENVI)" aus dem SAI-Lab. mehr zu: RaNa SDG 09 - BUSTER | ENVI

Zusatzinformationen / Extras

Quick Access:

Schnellnavigation zur Seite über Nummerneingabe

This site uses Matomo for anonymized webanalysis. Visit Data Privacy for more information and opt-out options.

Adresse:

SAI-Lab, c/o TU Berlin
https://www.chemie.tu-berlin.de/sai_lab
Straße des 17. Juni 135
10623 Berlin
https://www.sai-lab.de
www.sai-lab.de

Ansprechpartner im SAI-Lab:

Dr. Franz-Josef Schmitt
(0345) 55 - 25523
Von-Danckelmann-Platz 3

https://www.uni-halle.de/

Nachhaltigkeit
Die Aktion, das Projekt oder das Programm ist folgenden Zielen der Nachhaltigkeit zugeordnet: