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TU Berlin

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MiMaMo 21: Campus Rollator Mobilität (CaRoMo) - Mobilitätsmanagement mit Rollatoren

Hier gibt es die Informationen zur Idee "MiMaMo 21: Campus Rollator Mobilität (CaRoMo) - Mobilitätsmanagement mit Rollatoren" in der Börse lenosu aus dem SAI-Lab.

Das SAI-Lab stellt vor ...

Der offene Beitrag vom SAI-Lab stammt aus dem Rahmenprojekt "Mikro-Marko-Diversität in der Mobilität (MiMaMo)".
Unter dem Titel "Campus Rollator Mobilität (CaRoMo) - Mobilitätsmanagement mit Rollatoren" stellen wir hier die Projektidee von Michael Hüllenkrämer vor ...

Übersicht

Die Idee "CaRoMo"

Montag, 05. August 2019

Lupe

Mit „CaRoMo“ verbindet sich ein modellhafter Ansatz  zur Mobilität mit dem Thema „Einsatz des Rollators zur Beurteilung und Verbesserung von Wegen für sichere und barrierefrei Mobilität auf dem Campus. Die dortigen Wegen von und zur Universität werden mit dem Rollator untersucht. Mit „CaRoMo“ werden spezifische Aspekte im Mobilitätsmanagement auf dem Campus und den Wegen an und um die Universität genauer betrachtet. Es werden Strecken mit dem Rollator begangen und nach bestimmten Merkmalen untersucht und nach daraus abgeleiteten Kriterien beurteilt. Aus den Beurteilungen werden Rückschlüsse für die barrierefreie Gestaltung und damit für eine nachhaltige Entwicklung  abgeleitet.

SAI-Lab der TU Berlin plant den rollator-freundlichen Campus. Der Reallabor-Mitarbeiter Michael Hüllenkrämer hält den barrierefreien Campus für einen Meilenstein in der sicheren Mobilität. Was wäre ein rollator-freundlicher Uni-Campus? Es soll den rollator-freundlichen Campus Charlottenburg geben. Es soll rollator-freundliche Standorten der Technischen Universität Berlin geben. Mindestens  40 000 Menschen könnten von rollator-freundlichen Universitätsgelände profitieren. Weniger Wegeunfälle, reduzierte Beinaheunfälle (bei der alltäglichen Fortbewegung im Fußverkehr) und sichere Bio-Mobilität auf einem attraktiven Campus. 

Der Berliner Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf könnte bald zum wichtigsten Experimentierfeld für eine nachhaltige inklusive, integrative und zukunftsweisende Mobilität ohne Hindernisse und Stolpergefahren in der Bundeshauptstadt werden.

Nach den Informationen des Real-Labors lässt sich „Mit-dem-Rollator-gehen“ leicht und effektiv ermitteln, wie das Areal des Campus barrierefrei werden kann.

Noch immer sind Wege und Routen mit mit Barrieren, mit Stufen und mit Kanten gespickt. Dazu kommen immer mehr "dynamische" Hindernisse in Form von dreist-frei-abgestellter Zweiräder. Wer gut zu Fuß ist, dem fällt das gar nicht auf, hat sich an die vielen unscheinbaren, beiläufigen Barrieren und Hindernisse gewöhnt. Mit dm Rollator werden dagegen alle Barrieren als Hemmnis oder Hindernis in einer flüssigen, ergonomischen und freien Mobilität erkannt.

Im Projekt ist es wichtig, das im Alltag an der Universität die Rollatoren keine besondere Rolle spielen - aber: Für die Analyse von Barrieren in der Mobilität eigenen sich diese Hilfsmittel in ganz besonderer Art und Weise. Auch gerade deshalb, weil viele Mensch nicht auf einen Rollator angewiesen sind. Auch an der Technischen Universität Berlin.

Das Rollator-Mobilitätsprojekt will den Fragen und Problemen rund um die Barrierefreiheit auf dem Campus nachgehen. Dabei wird „nachgehen“ wörtlich genommen und zur Methode im Projekt erklärt. Wege gehen, abgehen, entlanggehen - praktisch, konkret mit dem Rollator. Es wird der Mobilität für Menschen mit Einschränkungen bei der klassischen Fortbewegung „zu Fuß“ nachgegangen. Ebenso wird die Mobilität mit einer Behinderung aufgegriffen, die den Einsatz von Rollstühlen erforderlich macht. Dazu kommen noch all jene Aspekte der Mobilität bei Beeinträchtigung von "hören" und "sehen" dazu. In dieser Gemengelage wird vom jetzt in die Zukunft geschaut. 

Das SAI-Lab nimmt hier nun die Schnittmenge zwischen Fußverkehr und Radverkehr in den Blick: Die Mobilität mit Roll-Hilfsmitteln und Rad-Hilfsmittel. Auf der einen Seite die Fußgänger allen Alters, auf der anderen Seite die für nicht Motorisierten und nicht Öffentlichen Verkehr verwendenden Fahrzeuge.  In der Schnittmenge befinden sich vor allem Spielzeuge (Kickboard, Skateboards, Rollschuhe) und Skooter, Fahrräder und Rollstühle, sowie der Rollator. Mit dem Rollator können viele verschieden Aspekte der Beschaffenheit von Wegen einfach und schnell untersucht werden. Der Rollator vereint auf symbolische Art und Weise die Fußverkehrs-Mobilität mit der Rad-Mobilität  in einem Hilfsmittel zum Laufen, nicht fahren oder rollen. Als Hilfsmitteln für die Fortbewegung ist der Rollator zugleich ein sehr gutes Instrument zur Detektion von Barrieren und Hindernissen. Der Rollator kann leicht bedient werden und ist  als kostengünstig Hilfsmittel leicht verfügbar. Zudem kann mit dem Rollator auch einige Roll-Phänomene andere Hilfsmittel simuliert werden, beispielsweise für rollen Tische, Karren, Wagen und Kisten. Der Rollator kann als Modell-Objekt zur schnellen Untersuchung der Beschaffenheit von Wegen eingesetzt werden. Mit dem Rollator lassen sich auch leichtestes Bodenunebenheiten gut erfassen.

Üblicherweise werden mobile und agile Studierenden und Mitarbeitende  im Mobilitätsmanagement beraten, wie diese Angehörigen am besten zur Uni kommen - und „wie man weg kommt“. Zumeist  geht es hierbei um Fahrrad, Bus, Bahn und die Verkehrsanbindung und die Verkehrsverbindung zur Uni im gesamten Umweltverbund, mit dem Semester-Ticket oder dem Firmenticket.

Das SAI-Lab fragt nun nach der lokalen Mikromobilität auf der „letzten Meile“ bis in den Campus hinein oder hinaus. Dazu soll es die „Campus Rollator Touren“ geben, mit denen die Anzahl und Art von Barrieren auf bestimmten Wegen untersucht werden. 

Sind die Dienstwege auf dem Betriebsgelände oder zwischen Standorten der Universität barrierefrei und gut mit dem Rollator zu nutzen? Wo auf einem solchen Weg  liegen die Probleme?. Was kann getan werden? Wie könnte der jeweilige Weg rollator-freundlich werden?

Material ...

Informationen, Hinweise und Zugang zu Materialien und Quellen ...

Roll-in & Roll-out (Rio)

Bild

Hier gibt es die Informationen zum Projekt "Roll-in & Roll-out" (Rio) aus dem SAI-Lab. mehr zu: Roll-in & Roll-out (Rio)

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Adresse:

SAI-Lab, c/o TU Berlin
https://www.chemie.tu-berlin.de/sai_lab
Straße des 17. Juni 135
10623 Berlin
Webseite
www.sai-lab.de

Ansprechpartner im SAI-Lab:

Dipl. Geogr. Michael Hüllenkrämer
(0152) 072 90 584
Cranachstr. 7

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