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TU Berlin

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MiMaMo 39: Mobile und semi-mobile Fahrrad-Abstellanlagen

Hier gibt es die Informationen zur Idee "MiMaMo 39: Mobile und semi-mobile Fahrrad-Abstellanlagen" in der Börse lenosu aus dem SAI-Lab.

Das SAI-Lab stellt vor ...

Der offene Beitrag vom SAI-Lab stammt aus dem Rahmenprojekt "Mikro-Marko-Diversität in der Mobilität (MiMaMo)".
Unter dem Titel "Mobile und semi-mobile Fahrrad-Abstellanlagen" stellen wir hier die Projektidee von Michael Hüllenkrämer vor ...

Fliegende Bauten als Grundlage: Mobile und semi-mobile Fahrrad-Abstellanlagen

Dienstag, 13. Oktober 2020

Lupe

An der TU Berlin gibt es deutlich zu wenig Fahrradabstellanlagen. Als Universität, akademische Bildungsstätte und Ort für wissenschaftlicher und gesellschaftliche Veranstaltung wirkt sich der erhebliche Mangel an Fahrradabstellmöglichkeiten negativ auf die Bilanz zur  Nachhaltigkeit bei dr Mobilität aus. Das Fahrrad“ , beispielsweise im Regelbetrieb, wie bei  Großveranstaltungen "Sommerfest" und "Fachtagungen", aber auch bei vielen kleineren Veranstaltungen, negativ auf die Mobilitäts- Bilanz „Fahrrad“ statt „motorisierter Verkehr“ aus . Selbst der größte Fahrradparkplatz vor dem Hauptgebäude ist nicht für die Verkehrswende oder den Bedarf an temporär ruhender Fahrradmobilität am Ort ausgestattet.

In Zusammenarbeit mit allen örtlichen Akteuren, einigen  ausgewählten Kolleginnen und Kollegen aus Abt.IV und aller hierzu tätigen Mitstreiterinnen und Mitstreiter aus den registrierten Vereinigungen an der TU Berlin kann Die Universität wird einen Pool an mobiler Fahrradständer aufbauen, mit dem Abstellen von Fahrrädern auf variablen Flächen, sowohl im Regelbetrieb wie auch bei Veranstaltungen, geordnet und zielführend geplant, getestet und zeitbezogen umgesetzt werden kann. Damit kann für eine klima- und gesundheits- freundliche Anfahrt mit dem Fahrrad geworben werden und zugleich eine optimale Versorgung mit Parkplätzen sichergestellt werden, wie die Freihaltung von Gehwegen und Rettungswegen. Den Angehörigen, Gästen und Besucherinnen und Besuchern der TU Berlin wird eine diebstahl- und kippsichere Abstellmöglichkeit angeboten. Die Besonderheit bei mobilen und semi-mobilen Fahrrad-Abstellanlagen liegt darin, dass diese einfach, kostengünstig, schnell und temporär auf- bzw. abgebaut werden können. Die mobilen und semi-mobilen Fahrrad-Abstellanlagen können bei Nichtbenutzung weitgehend platzsparend gelagert werden. Die mobilen und semi-mobilen Fahrrad-Abstellanlagen können, zerlegt oder teilzerlegt, gut mit auf Lastenanhängern für Fahrräder transportiert werden. Die Bereitstellen von mobilen und semi-mobilen Fahrrad-Abstellanlagen soll die Grundausstattung verbessern und zugleich ein flexibles Inventar für Fahrradparken-Szenarien  schaffen. Dies ist einen wichtiger Baustein der Kampagnen, Initiativen und Projekte zur fahrradfreundlichen Hochschule.

Projektziele

Ziel des Projekts ist es den  Radverkehr, durch kontinuierliche Verbesserung der Bedingungen für den ruhenden Fahrradverkehr, grundsätzliche und strukturell zu fördern. Es gilt mit allgemein fahrradfreundliches Bedingungen zu schaffen und damit die Nachhaltigkeit und die Verkehrswende zu gestalten: Fahrradfahrer willkommen!. Je mehr Menschen in Berlin damit die Universität, den Campus und die Standorte mit dem Fahrrad ansteuern, desto stärker werden die Straßen vom Verkehr entlastet, gute Fahrradinfrastrukturen genutzt und die mobilitäts- und Klimabilanz der Hochschule positiv beeinflussen. Auch das Umfeld der Standorte der  Universität profitieren von einer guten Ausstattung an Fahrradabstellanlagen, mit Fahrradständer verschiedenster „guter“ Ausführungen , vom Anlehnbügel aufwärts. Für eine dauerhaft, permanent Ausstattung (günstig Großparkper im Indoor-parkingg, Fahrradparkhaus und innovative Hochschulgebäude für Biomobilität , sind (viele jahrzehnte nutzbare) langjährige Zwischenlösung notwendig. Das eignen sich mobilen und semi-mobilen Fahrrad-Abstellanlagen . Die Beschaffung, Forschung und Entwicklung vorangetrieben werden, für den zugleich dauerhaften wie situativer Einsatz sollen gängige Lösungen auf dm Markt eingesetzt werden. Die Vor und Nachteile der bekannten marktgängigen Produkte soll vor Ort mit Dauerbeobachtung. Das Modell der Stadtmanufaktur und dem Real-Labor sind hier die passenden , bereits vorhandene, Ansätze Die Nicht die Entwicklung eines eigenen Radständer-Systems, sondern die Beschaffung mögliche viele verschiedener Systeme, mit Potential für die gemeinschaftliche und kostengünstige Verbesserung und  Ergänzung (Einbeziehung der liefernden und konstruierend unternehmen, gemeinnützigen Gesellschaft, Vereinen, Initiativen) ist ein weiteres Ziel.Mit der Bereitstellen sollen diverse Ziele des Bezirks und des Landes erfüllt und mit Machen statt reden umgesetzt werden, allen voran das Mobilitätsgesetz.

Projektdurchführung

Es sollen von mindesten 10 der deutschen, sowie weiteren 10 europäischen Anbieten, jeweils mindestens zwei (2) der klassischen „mobilen“ und „semi-mobilen“ Fahrrad-Abstellanlagen beschafft werden. Die mobilen und semi-mobilen Fahrrad-Abstellanlagen sollen in ein buchbares Campus-Mobiliar aufgenommen und darüber bereitgestellt werden. Mindestens die Hälfte der mobilen und semi-mobilen Fahrrad-Abstellanlagen sollen auf vorhandenen Pkw Stellplätzen auf- oder abgestellt werden. Mit den mobilen und semi-mobilen Fahrrad-Abstellanlagen soll kurzfristig (unter „einjährig“) die Kapazität um bis zu 1000 Fahrradparkplätze erweitert werden.

Zusätzlich sollen die mobilen und semi-mobilen Fahrrad-Abstellanlagen mit „Fahrraduniversität“ beschildert werden und möglichst mit weiteren Kampagne begleitet werben. Für den Transport sollen passende Lastenanhänger für den Fahrrad-bezogen Transport (Pedelec-Zugmaschine) bereitgestellt werden.  Für den Auf-und Abbau der Radständer sollen einfach und „Idiotensichere“Anleitungen erstellt werden, damit ein Verleih an möglichst viele Einrichtungen und deren Angehörige für passende Zwecke möglich ist. Eine Abteilung der ZUV, beispielsweise Event, könnte die Ausgabe durchführen.

Die dazu bereitgestellte Transportlösung mit Lastenanhängern (für Fahrräder) und Pedelecs sollen als Leihsache angeboten und vorgehalten werden. Dazu können alle Organisationseinheiten, vor allem verwaltungs-nahe oder zentrale Einrichtungen und Stellen einbezogen werden, die bereits verschiedene Geräte und Dienstleistungen für die Universität etabliert, regulär und gut organisiert anbieten. Die Ausleihe und die gemeinschaftliche Nutzung vorhandener Ausstattung kann damit gefördert und verbessert werden. Es werden klassische Instrumente und Verfahren der Informationen und Kommunikation genutzt, um über das Angebot zu informieren.

Die Ausstattung kann variabel und vielseitig von Projekten und Initiativen genutzt werden. Dazu gehört insbesondere die Lehre und Forschung. Die mobilen und semi-mobilen Fahrrad-Abstellanlagen werden sowohl in der Lehre, bis hin zu Abschlussarbeiten der Bachelor- und Master-Studiengänge, als praktische und theoretische Objekte und Prozesse der multiplen Nutzung und gestalterischen Methoden der öffentlichen Infrastruktur der nachhaltigen und menschengerechten Stadt aufgegriffen und auch von der disziplinären, interdisziplinären und transdisziplinären Forschung einbezogen. Damit kann objektbezogenen und geografisch verankerte Nachhaltigkeit in der praktischen Forschung für nachhaltige Entwicklung einen deutlichen Impuls erfahren.

Finanzierung

Der Kauf der mobilen und semi-mobilen Fahrrad-Abstellanlagen, der Transportanhänger und einer gewissen Anzahl an  Pedelecs als Zugmaschine soll über das Projekt erfolgen. Die Bauabteilung kann Park und Lagerraum auf dem Campus bestimmen. Es können Teiles der Parkplätze an der Straße des 17 Juni als Lager vom Bezirk bestimmt werden.

Ausblick

Die mobilen Fahrradständer sollen die Erfolg des Bezirk bei der Ausgestaltung des Mobilitätgesetzes unterstreichen. Das Ziel, Fahrradparken zu verbessern, zu erproben, zu ordnen und zu testen - anstatt mit dem  Autos unterwegs zu sein. Das lässt sich auf einer guten Grundausstattung  mit mobilen und semi-mobilen Fahrrad-Abstellanlagen und dazu bereitgestellten fahrrad-mobilen Ausstattung an Transportkapazität mit Lastenanhängern und Pedelecs erreichen.

Der aktuelle Bestand der Radständer wird signifikant erhöht.

Material

von "a", wie Asphalt, über "v", wie FGSV-Merkblatt für versickerungsfähige Verkehrsflächen, bis "z", wie Straßenbelag der Zukunft. 

AGFK BB / Wolter (22018): Erfolgreicher Workshop zum Thema Fahrradparken

Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundliche Kommunen des Landes Brandenburg (AGFK BB) / Thorsten Wolter (21.0.22018): Erfolgreicher Workshop zum Thema Fahrradparken. URL: https://www.agfk-brandenburg.de/?s=fahrradparken 

"Den am 15. Februar durchgeführten Workshop zum Thema Fahrradparken, organisiert von der AGFK BB und der Fahrradakademie, bereicherten zahlreiche Erfahrungsberichte, Ausblicke und Statements. Diese können in nachfolgender Dokumentation eingesehen werden." (s.o.)

AGFK e.V. (BW) (2019): Fahrradparken in Baden-Württemberg

Arbeitsgemeinschaft Fahrrad- und Fußgängerfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg e.V. (AGFK e.V. BW) (2019): Fahrradparken in Baden-Württemberg. URL: https://www.agfk-bw.de/projekte/fahrradparken/ 

AGFK e.V. (BW) (2019): Die neue Landesbauordnung. Mehr Parkraum fürs Fahrrad

Arbeitsgemeinschaft Fahrrad- und Fußgängerfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg e.V. (AGFK e.V. BW) (2019): Die neue Landesbauordnung. Mehr Parkraum fürs Fahrrad. Funktion, Wirtschaftlichkeit, Gestaltung. URL: https://www.agfk-bw.de/fileadmin/user_upload/Projekte/Fahrradparken/AGFK_BW_Fahrradparken_2018.pdf 

Scharfenberg (2017): Projekt im Rahmen der Radverkehrskampagne "Nürnberg steigt auf"

Kerstin Scharfenberg (27.09.2017): Projekt im Rahmen der Radverkehrskampagne "Nürnberg steigt auf". Kapitel 2 Mobile Radständer für Veranstaltungen. Stadt Nürnberg, Verkehrsplanungsamt, Abt. Verkehrsmanagement. URL: https://nationaler-radverkehrsplan.de/de/praxis/mobile-radstaender-fuer-veranstaltungen, Kurzlink zu dieser Seite: nrvp.de/20319 

Ein vergleichbares Projekt.

SenStadtentwicklung (BE) (2016): Entscheidungshilfen der Berliner Bauaufsicht [Abstellmöglichkeiten für Fahrräder]

SenStadtentwicklung (BE) (03.11.2016): Entscheidungshilfen der Berliner Bauaufsicht. Hier: S. 107, TOP 13.6. Abstellmöglichkeiten für Fahrräder. Berlin. URL: https://www.stadtentwicklung.berlin.de/bauen/bauaufsicht/download/ehb-print.pdf 

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Es bestehen, unter anderem, folgende Verbindungen zwischen Personen, Vereinen, Einrichtungen und Organisationen ...

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10623 Berlin
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Dr. Franz-Josef Schmitt
(0345) 55 - 25523
Von-Danckelmann-Platz 3

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Dipl. Geogr. Michael Hüllenkrämer
(0152) 072 90 584
Cranachstr. 7

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(030) 314 - 24128
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