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TU Berlin

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Disparity Eraser 005: App Freier Coworking-Kapazität Wegweiser (FCKW-App)

Dienstag, 18. Dezember 2018

Hier gibt es die Informationen zur Idee "App - Freier Coworking-Kapazität Wegweiser (FCKW-App)" in der Börse lenosu aus dem SAU-Lab.

Das SAI-Lab stellt vor ...

Der offene Beitrag vom SAI-Lab stammt aus dem Rahmenprojekt "Disparity Eraser".
Unter dem Titel "App Freier Coworking-Kapazität Wegweiser (FCKW-App)" stellen wir hier die Projektidee von Michael Hüllenkrämer vor ...

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Lupe

Neuigkeiten und Informationen hier an der "Tankstelle" ...

Die Idee - Raumknappheit durch kreatives Coworking mindern

Mittwoch, 19. Dezember 2018

 Eine Idee aus dem Gespräch von Herrn Kißler, Frau Kloß und Michael Hüllenkrämer, aus der Besprechung „Arbeitsschutz und Nachbarschaft von SWB und TUB“. Notiert von Michael Hüllenkrämer für das SAI-Lab.

Wenn mehrere Arbeitgeber eine Betriebsstätte an einem Ort, aus mitunter mehreren Gebäuden, gemeinsam nutzen (ob gleichberechtigt oder auf der Basis von Verträgen untereinander) und offen für neue Varianten aus flexibler Arbeitszeit und Telearbeit sind, dann können bestimmte Probleme, beispielsweise das der Raumknappheit, gemeinsam gelöst werden. 

Beispiel: Die Leitung des Betriebs einer Cafeteria mit Mittagstisch hat, aufgrund der Raumnutzung, keinen angemessenen Arbeitsplatz für die organisatorischen und betriebswirtschaftlichen Tätigkeiten der Verwaltung. Es ist unangemessen und nicht zumutbar die Personaleinsatzplanung und die Warenbestellung, an einer weniger genutzten Verkehrs- und Arbeitsfläche, auf einem einfachen Stuhl auf dem Laptop zu bearbeiten. 

Auf der anderen Seite sind in dem Gebäuden, also am gleichen Ort, aber bei einer Organisationseinheit des anderen Arbeitgebers oder der anderen Einrichtung, ganz normale Büroarbeitsplätze immer wieder (sogar regelmäßig, beispielsweise aufgrund von Tätigkeit des dortigen Personals an verschiedenen Arbeitsorten oder wegen dienstlicher Besprechungs- und Reisetätigkeit) temporär frei oder zeitlich ungenutzt.

Wenn nun noch beide Arbeitgeber einander „grün“ sind, es mit der Kultur und Zusammenarbeit - dem Zusammenstehen in einer gemeinsamen Kultur des Arbeitsschutzes - und die Arbeitgeber zugleich attraktiv und vorbildlich als Leitbild festgelegt haben und grundsätzlich vertrauensvoll kooperieren, dann können, zusammen mit den jeweiligen Gruppen der Beschäftigten, neue Modelle der Arbeit und der gegenseitigen Hilfe ausgelotet werden. 

Und da kommt die FCKW-App ins Spiel. Modifiziert der eine Arbeitgeber (mit Büroarbeitsplätzen = Arbeitgeber mit BAP = AmB) die teilweise und vorübergehend verlassenen und damit ungenutzten Arbeitsplätze und die daran verrichteten Arbeiten dahingehend, das berechtigte Gäste daran für definierte, gebuchte Zeiten einen „einfachen rudimentären, aber arbeitsschutz-konformen“ Arbeitsort vorfinden, ja dann könnte ein höher Ausnutzung des Büroarbeitsplatzes erreicht und noch viele besser: die Mitarbeiterzufriedenheit gestärkt und der Arbeitsschutz und Gesundheitsschutz verbessert werden.

„OutsidePrimaryUse“ Office Coworking mit Hilfe der FCKW-App

Ein Mitarbeiter des anderen Arbeitgebers (ohne Büroarbeitsplätze = Arbeitgeber ohne BAP = AoB), der leider nicht über einen passenden Arbeitsplatz verfügen, kann einen anderen Ort finden und dort „OutsidePrimaryUse“ Office Coworking machen. 

Wie sieht das aus: Die Mitarbeiterin oder der Mitarbeiter des AoB sucht mit der FCKW-App ein freies Angebot beim AoB. Wird die Mitarbeiterin oder der Mitarbeiter fündigt wird die FCKW-App zum buchen einer Zeiteinheit für die Benutzung. Die Mitarbeiterin oder der Mitarbeiter kommt in der gebuchten Zeit zur Organisationseinheit deren Arbeitsplatz in einem bestimmten Raum gebucht ist. Dort erfolgt die  unverbindliche Inanspruchnahme nach den zuvor vereinbarten Regeln, beispielsweise zum „melde dich beim Sekretariat um den schlüssel zu bekommen“, „nutze einfach die Türcodeschlüssel, den Du beim Pförtner, nach dortiger Identifikation als berechtigter Nutzer erhalten hast“, oder „gehe in den Raum, sag den anderen dort arbeitenden Beschäftigten freundlich „Hallo“ und beginne gleich mit deiner Nutzung“. Für das Nutzungsende kann es gleich oder gleichartige Regeln nur in umgekehrter Reihenfolge geben. Die Zwischennutzung durch die Mitarbeiterin oder den Mitarbeiter erfolgt unter Einhaltung der Nutzungsbedingungen zu Art und Weise vom „ordentlichen und zweckgemäßen Gebrauch“. So findet später die Mitarbeiterin oder der Mitarbeiter des AmB den Arbeitsplatz genauso vor, wie verlassen, oder noch ein wenig „schöner“ (Post-it- mit „vielen lieben Dank“ oder Postkarte mit Herz „Danke Dir für die Zeit, die ich an deinem Platz arbeiten durfte“) vor 

Die App mit der Funktion „Freier Coworking-Kapazität Wegweiser“ zum finden und buchen von freien Büros beim einem anderen Arbeitgeber im gleichen Gebäude oder der gleichen Betriebsstätte ist nur ein technisches Hilfsmittel. Grundsätzlich funktioniert das durch gegenseitige bereitstellen und anbieten von Coworking-Kapazität  auch ohne smarte oder digitale Technik. Denn die Grundlage ist Vertrauen und Verlässlichkeit sowie Verantwortungsbewußtsein und Respekt, nicht nur der beteiligten Arbeitgeber, sondern noch viel stärker unter den jeweilig „betroffenen“ - besser beteiligten „mitwirkenden“ Beschäftigten. Sofern die Möglichkeit zur Anpassung und Modifikation eines Arbeitsplatzes besteht, diesere beispielsweise in der Abwesendheit („stundenweise“ wegen Terminen, „tageweise“ wegen Dienstreisen oder „wochenweise“ aufgrund Urlaub) leer stehen, kann der Arbeitsplatz so verlassen werden, das der Ort von jemanden Anderen zwischen-genutzt wird. Das bedarf nicht nur der dafür passenden Arbeitsmitteln, sondern viel mehr noch der Bereitschaft, beispielsweise für Ordnung (den „Schreibtisch freiräumen“) und eine grundlegende kollegiale und den Menschen zugewandte Einstellung. Außerdem ist eine Kultur im Team, von denen die Gäste empfangenden und temporär aufgenommen werden, hilfreich, das als Coworking-friendly“ bezeichnet werden kann. Aber dafür können sich die Arbeitgeber bereits untereinander auf der Leitungsebene einig sein und entsprechend auf die Kultur im Team konstruktiv-gestalterisch und psychologisch-motivierend hinwirken. Letztlich kann sogar eine coworking-affine Mitarbeiterin oder ein coworking-friendly Mitarbeiter umgekehrt auch seinen Chefin oder den Chef ansprechen, den eigenen Arbeitsplatz als „allgemein buchbar“ oder nur konkret an eine andere Person zu überlassen, wenn das gut geregelt ist. Bei allen Stufen und Modellen des „Outside-Primary-Use“ Office Coworking kann die Information darüber und die jeweilige Buchung mit Hilfe der Informationstechnik, wie mit der FCKW-App, unterstützt und ergänzt werden.

Warum das Ganze: 

  1. Gute Arbeitsplätze für gute Arbeit
  2. Gelebter Arbeits- und Gesundheitsschutz auf hohem Niveau
  3. Umsetzung von „Gute Arbeit im Öffentlichen Dienst
  4. Effiziente Ausnutzung von Raumkapazitäten und deren Ausstattung mit Arbeitsmitteln

Rahmenprojekt

Ein "Rahmenprojekt" ist kein Projekt sondern ein Rahmen für Projekte. Wie beim Bilderrahmen, nur in anderer Wortfolge.

RaNa SDG 10 - Disparity Eraser | Ungleichheits-Radierer

Bild

Hier gibt es die Informationen zur Idee für ein Rahmenprojekt Nachhaltigkeit SDG 10 "Disparity Eraser | Ungleichheits-Radierer" aus dem SAI-Lab. mehr zu: RaNa SDG 10 - Disparity Eraser | Ungleichheits-Radierer

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SAI-Lab, c/o TU Berlin
https://www.chemie.tu-berlin.de/sai_lab
Straße des 17. Juni 135
10623 Berlin
Webseite
www.sai-lab.de

Ansprechpartner im SAI-Lab:

Dr. Franz-Josef Schmitt
(0345) 55 - 25523
Von-Danckelmann-Platz 3

Webseite

Dipl. Geogr. Michael Hüllenkrämer
(0152) 072 90 584
Cranachstr. 7

Webseite

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Die Aktion, das Projekt oder das Programm ist folgenden Zielen der Nachhaltigkeit zugeordnet: