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SAI-LabAEM 046: Weinflasche W3R3 Mehrwegglas

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AEM 046: Weinflasche W3R3 Mehrwegglas

Hier gibt es die Informationen zur Idee "AEM 046: Weinflasche W3R3 Mehrwegglas" in der Börse lenosu aus dem SAI-Lab.

Das SAI-Lab stellt vor ...

Der offene Beitrag vom SAI-Lab stammt aus dem Rahmenprojekt "AEM".
Unter dem Titel "Weinflasche W3R3 Mehrwegglas" stellen wir hier die Projektidee von Michael Hüllenkrämer vor ...

Weinflasche „W3R3“ Mehrwegglas

Dienstag, 29. Juni 2021

Lupe

Weinflasche „W3R3“ Mehrwegglas
Die weltweit standardisierten, wieder-befüllbaren Mehrweg Pfand-Weinflaschen -
World Wide Wine returnable re-use refill Bottles (W3R3 Bottle)

Ein Beitrag zum MEHRWEG Innovationspreis 2021

Wein in Glasflaschen als Mehrweg. Was verhindert Pfandflaschen und Mehrweg beim Wein?
Was bei Bier funktioniert, sollte auch grundsätzlich beim Wein möglich sein!
Im Projekt werden die „Verhinderer“ benannt. Es werden die „Visionäre“ vorgestellt und die
„Verantwortliche“ aktiviert. Es wird alles getan, um möglichst bis 2030, die lokale oder regionale
Praxis, gerne auch nationale oder globale Umsetzung, mit einfachen und nützlichen
Mehrwegflaschen für Wein einzuführen.

Mehrweg und Glas
Das Ziel lautet die „W3R3 Bottle“, als Baustein für Nachhaltigkeit, zu benutzen. So kann aus allen
nützlichen und weit verbreiteten Weinflaschen dieser Welt, eines Landes oder einer Region, eine
Weinflasche als besonders geeignete W3R3 Bottle ausgewählt werden.
Es können auch drei verschiedene W3R3 Bottle, für die drei Farben des Weines „rot, rosé, weiß“,
ausgewählt werden. Diese Flaschen werden dann als W3R3 Bottle zu Poolflaschen. Alles Andere wird
aus den etablierten Bereichen Sammlung, Reinigung, Abfüllung der etablierten Poolfalschen-Systeme
übernommen, kopiert oder adaptiert.

Produktidee
Die Produktidee ist eine „Weltweit standardisierte, wieder-befüllbare Mehrweg Pfand-Weinflasche“,
englisch „World Wide Wine returnable re-use refill Bottle“ und kurz „W3R3 Bottle“. Das Produkt
W3R3 Bottle wird erfunden, eingeführt und genutzt. Es werden verschiedene Initiativen (Bürger-,
Gesetzgebungs-) gestartet, es wird mit Stakeholdern und Shareholdern der Re-use Szene paktiert
und kollaboriert, um wirksame Schritte der einfachen und praktischen Umsetzung zu erreichen.
Wenn immer wieder die Frage gestellt wird, „warum sich das Pfandflaschensystem beim Wein noch
nicht durchgesetzt hat?“, dann gilt es, das Problem mit der Lösung zu Mehrweg, über„normierten
Flaschen im Umlauf“, zu beantworten.
Hierbei können, im Kontext der Allmende und des Wohlstands ohne Wachstum, vorhandene
Kapazitäten, bestehende Kompetenzen und verfügbare Ressourcen gebündelt werden. So können
agile Systeme für Hersteller und Lieferanten entwickelt werden. Ebenso kann für Einzelhändler und Kunden ein neuartiger Mehrwert durch Mehrweg erzeugt werden. Es können neue Dienstleistungen und soziale Bausteine in der zirkulären Wirtschaft geschaffen werden. So wird mit der W3R3 Bottle
beispielsweise auch die Nützlichkeit und Innovation von Sortierung, Lagerung, Logistik und Transport
neu und nachhaltig beantwortet.

Was geht beim Wein, wenn es Bier in vielen Sorten, Ländern und Pfandflaschen gibt?
(Foto: Hüllenkrämer, 2019)

Was Bier schon lange kann, kann Wein bald auch. Hier können die Weinbranche und Bierbranche
voneinander lernen. Mehrweg bei Weinflaschen ist notwendig. Mehrweg bei Wein ist wichtig. Die
Weinbranche soll die Einführung von Mehrweg bei Weinflaschen bis spätestens zum Jahr 2030 nach
Kräften fördern, unterstützen und begleiten. Damit Wein ein nachhaltiges Produkt wird.

Innovationsgedanke
Der Gedanke der Innovation einer Weinflasche für Mehrweg ist nicht neu. Aber da es die
Weinflasche für Mehrweg nur lokal und regional, nicht national und global gibt, ist die W3R3 Bottle
dann doch innovativ. Mit der W3R3 Bottle wird ein globaler Standard gewünscht und vorgeschlagen.
Mit der W3R3 Bottle wird das Prinzip „global denken - lokal handeln“ verknüpft.
Über die W3R3 Bottle, die Flasche als solche, können weitere Innovationen umgesetzt und
angestoßen werden. Für die W3R3 Bottle kann auch beim Stopfen oder Verschluss eine Serie von nachhaltigen Mehrweglösungen (weiter-) entwickelt werden. Zur W3R3 Bottle sind auch Systeme und weitere Erfindung möglich, so etwa der Multi-use-Korken, die Kappe für Weinflaschen mit lebenslanger Garantie („live-long guarantee“), der „Klemmverschluss“ für Wein, oder die lokal vermarktete „Flaschen-Socke“. Über die W3R3 Bottle kann und soll ein regionales Wirtschaftssystem des Re-Use rund um die Weinflasche aufgebaut, entwickelt oder weiterentwickelt werden. Dazu gehören alle sozialen, ökologischen und ökonomischen Bausteine rund um die Wirtschaft zur Weinflasche. Es werden auch die Lösungen für die passenden Pfandsysteme eingeführt.

Was geht beim Wein, wenn es Wasser in vielen Sorten, Ländern und Pfandflaschen gibt?
(Foto: Hüllenkrämer, 2021)

Dazu gehört auch die Informationskampagne in der Handhabung für „weniger Bruch - mehr lokale
Reinigung und Wiederbefüllung“. Dazu gehören Pfand- und Kreislauf-Systeme mit geringer
Transportleistung, dezentralen Sammelstationen, sowie Modelle der prämierten Rückgabe bei
Neukauf durch den Kunden oder die Kundin. Dazu gehören auch die integrierten
Rückführungssysteme für Lagerung und Logistik in Standardgebinden. Dazu gehören die Standards
für Flüssigkeits-Produzenten, die Abfüller und für die Speditionen. Dazu gehört ebenso auch die
Ertüchtigung des Einzelhandels für das neue Label „Zufrierende Kunden mit Re-Use“ beim Wein:
Weinliebhaber haben Freude am Mehrweg.

Umweltnutzen
Setze alle Einweg-Weinflaschen, bezogen auf Merkmale und Kriterien für Umweltwirkungen und die
nachhaltig Entwicklung (u.a. CO2 Einsparung, Abfallvermeidung, Wasserersparnis, Umweltkosten,
Transportressourcen, Soziale Wirkungen, Energiebilanz), bezogen auf das Volumen und das Gewicht,
in Relation zu allen Mehrweg-Bierflaschen oder allen Mehrweg-Wasserflaschen. Aus der
Gegenüberstellung von Poolverpackungen, hier den Pool-Bierflaschen oder Pool-Wasserflaschen,
kann die Bilanz der Pool-Weinflaschen illustriert werden.

Marktpotenzial der Innovation
Die W3R3 Bottle kann, wie bei anderen Flaschen als Verpackung für Getränke, als globaler Standard,
dazu beitragen, alle Bedürfnisse nach Nachhaltigkeit zu bedienen und alle Ziele der nachhaltigen
Entwicklung zum Thema „Verpackung & Wein“ aufzugreifen.

Ansprechpartner
Michael Hüllenkrämer
Labor für nachhaltige und nützliche Innovationen
Sustainable Accessible Innovations Laboratory (SAI-Lab)
c/o Technische Universität Berlin
Straße des 17.Juni 135, 10623 Berlin
Büro: 030 314-21463
Mobil: +49 (152) 072 90 584
E-Mail: m.huellenkraemer@posteo.de
www.chemie.tu-berlin.de/sai_lab

Material ...

Informationen, Hinweise und Zugang zu Materialien und Quellen ...

Weinflasche W3R3 Mehrwegglas - Ein Beitrag zum MEHRWEG Innovationspreis 2021

Mittwoch, 30. Juni 2021

Lupe

Ein Idee zum Rahmenprojekt

RaNa SDG 12 - Ausweg aus dem Einweg ist Mehrweg (AEM)

Bild

Hier gibt es die Informationen zur Idee für ein Rahmenprojekt Nachhaltigkeit SDG 12 "Ausweg aus dem Einweg ist Mehrweg (AEM)" aus dem SAI-Lab. mehr zu: RaNa SDG 12 - Ausweg aus dem Einweg ist Mehrweg (AEM)

Initiativen ...

Informationen und Hinweise zu weiteren Initiativen gibt es nun, schrittweise, bis zum 31.12.2022, auf den neuen Seiten unter www.sai-lab.de ....

Mehrweg-Innovationspreis

Bild

Hier gibt es die Informationen zur Teilnahme über das SAI-Lab am Mehrweg-Innovationspreis ab dem Jahr 2019. mehr zu: Mehrweg-Innovationspreis

Quervernetzt ...

Es bestehen, unter anderem, folgende Verbindungen zwischen Personen, Vereinen, Einrichtungen und Organisationen ...
Auch "Quervernetzt" zieht um: Schrittweise, bis zum 31.12.2022, gibt es diese Informationen dann auf den neuen Seiten unter www.sai-lab.de ....

Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH)

Hier gibt es Informationen zur Verbindung zwischen dem SAI-Lab und der Deutschen Umwelthilfe e.V. (DUH). Dazu stellen wir die DUH kurz vor. Über die Beiträge in "Neuigkeiten und Informationen" treten wir in die Online-Kommunikation. mehr zu: Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH)

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