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SAI-LabAEM 048: Switch Glas

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AEM 048: Switch Glas

Hier gibt es die Informationen zur Idee "AEM 048: Switch Glas" in der Börse lenosu aus dem SAI-Lab.

Das SAI-Lab stellt vor ...

Der offene Beitrag vom SAI-Lab stammt aus dem Rahmenprojekt "AEM".
Unter dem Titel "Switch Glas" stellen wir hier die Projektidee von Michael Hüllenkrämer vor ...

Wechsel-Mehrweg (Switch-Glas)

Samstag, 19. Juni 2021

Lupe

Das erste Mehrwegglas zur Wiederbefüllung für alle Produktgruppen aus dem Sortiment einer Drogerie

Ein Beitrag zum MEHRWEG Innovationspreis 2021

Lebensmittel oder Kosmetika im Glas. Das ist nichts Neues. Aber ein Pool-Glas, in das entweder Lebensmittel oder Kosmetika abgefüllt werden können, ist eine innovative Idee. Ein solches Mehrwegglas ist ein „switch-reusable glas“, kurz ein „Switch-Glas“. Es ist der Start für den branchen-übergreifenden Mehrweg mit Glasbehältern.

Mehrweg und Glas

Was ist der gemeinsame Nenner in Volumen, Form und Verschlussgewinde für Lebensmittel und Kosmetika? Bestimmte Lebensmittelprodukte und bestimmte Kosmetikprodukte können sich zukünftig die gleiche Verpackung aus Glas teilen! Was bei Lebensmitteln als „Pool-Flaschen aus Glas“ funktioniert, sollte auch (weltweit) bei Kosmetikprodukt möglich sein!

Wo gibt es den Mehrwert durch Mehrweg für Lebensmittel Kosmetikprodukte? Lassen sich die etablierten Bereich von Sammlung, Reinigung, Abfüllung der Poolglasbehälter-Systemen auf bestimmte Kosmetikprodukte und Lebensmittel übertragen? Gemeinsam kann Einwegglas und Einwegplastik durch Mehrwegglas ersetzt werden!! .

Produktidee

Die Produktidee ist eine „Kompromiss“ und „gemeinsamer Nenner“ und ein „Mehrweg-Meilenstein“ für ein Glas zum Befüllen mit einer großen Vielfalt und Bandbreite an Lebensmitteln und Kosmetika. Dieses wieder-befüllbare Glas im Mehrweg wird erfunden, eingeführt und genutzt. Es werden verschiedene Initiativen (Bürger-, Gesetzgebungs-) gestartet. Es wird mit Stakeholdern und Shareholdern der Re-use Szene paktiert. Es wird kollaboriert, um wirksame Schritte der einfachen und praktischen Umsetzung zu erreichen.

Wenn immer wieder die Frage gestellt wird, „warum sich noch kein Mehrwegglassystem für Lebensmittel und Kosmetika durchgesetzt hat?“ Dann gilt es das Problem mit der Lösung „un-normierte Einweggläser im Umlauf“ zu beantworten, zu denen es immer noch keinen „Pool“ gibt. Hierbei gilt es im Kontext der Allmende und des Wohlstands ohne Wachstum vorhandene Kapazitäten, bestehende Kompetenzen und verfügbare Ressourcen zu bündeln, um agile Systeme für Hersteller und Lieferant, ebenso für Einzelhändler und Kunden, aber genauso für neue Dienstleistungen und Bausteine der zirkulären Wirtschaft zu generieren. So wird mit dem Switch-Glas beispielsweise auch die Nützlichkeit und Innovation von Sortierung, Lagerung, Logistik und Transport neu und nachhaltig beantwortet.

Was ins Switch Glas hin gefüllt werden kennt das Sammelsurium (Foto: Hüllenkrämer, 2021)

Was bestimmten Lebensmitteln schon lange funktioniert, kann mit dem Switch-Glas bald auch nachhaltige Innovationen im bereich der Lebensmittel und der Kosmetika bewirken. Hier können beide Branche voneinander lernen und zeigen zu was sie im Verbund für die nachhaltige Entwicklung im Stande sind. Mehrweg bei Lebensmitteln und Kosmetika ist notwendig. Mehrweg bei Kosmetika ist wichtig. Die Kosmetik-Hersteller sollen die Einführung von Mehrweg bei Gefäßen bis spätestens zum Jahr 2030 nach Kräften fördern, unterstützten und begleiten. Damit auch in dieser Branche Glas im Mehrwegsystem ein fester Bestandteil der nachhaltigen Produkte wird.

Innovationsgedanke

Der Gedanken der Innovation von Gefäßen aus Glas für Kosmetika ist nicht neu. Aber da es die Switch-Glas im Mehrweg nur lokal und bei einigen Produkten gibt, nicht aber national oder gar global, ist das Switch-Glas dann doch innovativ. Mit dem Switch-Glas wird ein globaler Standard gewünscht und vorgeschlagen. Mit dem Switch-Glas wird das Prinzip „global denken - lokal handeln“ verknüpft.

Über das Switch-Glas, den Glasbehälter als Solchen, können weitere Innovationen umgesetzt und angestoßen werden, so beispielsweise der Stopfen, der Verschluss oder der Spender: Hier ist das Switch-Glas auch ein Modell für weitere systemische und funktionale Erfindung, so etwa der Multi-use Pump-Spender für cremige Inhalte , die aufsetzbare „Kappe“ als Spender, der „Portions-Verschluss“ für pulverförmige Inhalte, oder andere lokale vermarktete „Aufsätze“ für das Switch-Glas.

Glas kann für sehr unterschiedliche Anlässe und Anwendungen im Mehrweg eingesetzt werden (Foto: Hüllenkrämer, 2021)

Über das Switch-Glas kann und soll ein regionales Wirtschaftssystem des Re-Use rund um die geeigneten Lebensmittel und Kosmetika aufgebaut, entwickelt oder weiterentwickelt werden. Dazu gehören alle sozialen, ökologischen und ökonomischen Bausteine Wirtschaft zum Switch-Glas, wie das passende Pfandsystem oder das günstige Rücknahme- und Sammelsystem. Dazu gehören auch die Ausbildung in der Handhabung für „weniger Bruch - mehr lokale Reinigung und Wiederbefüllung“. Dazu gehören weitere Bausteine für eine effizientes Kreislauf-System mit geringer Transportleistung, dezentrale Sammelstationen, ein soziales Modell der prämierten Rückgabe bei Neukauf durch den Kunden oder die Kundin, wie die integrierte Rückführungssysteme mittel passender Lagerung und Logistik. Dazu gehören auch die Umverpackungen und Standardgebinde, die Standards für Flüssigkeitsproduzenten, Abfüller und Speditionen, sowie die Ertüchtigung des Einzelhandels für das neue Label der Produktlinie „Das Glas für Re-Use und Mehrweg“.

Umweltnutzen

Setze alle Einweg-Glasbehälter der Lebensmittel und Kosmetika, bezogen auf Merkmale und Kritirien für Umweltwirkungen und die nachhaltig Entwicklung (u.a. CO2 -Einsparung, Abfallvermeidung, Wasserersparnis, Umweltkosten, Transportressourcen, Soziale Wirkungen, Energiebilanz) , bezogen auf das Volumen und das Gewicht, in Relation zu allen Mehrweg Gläsern oder allen Mehrweg-Flaschen. Aus der Gegenüberstellung von Poolverpackungen gegenüber den Einweg-Glasbehältern von Lebensmitteln und Kosmetika, kann die Bilanz eines potentiellen Switch-Glases illustriert werden.

Marktpotenzial der Innovation

Wie bei anderen Gefäßen und Verpackung aus Glas kann das Switch-Glas als globaler Standard dazu beitragen alle Bedürfnisse nach Nahhaltigkeit zu bedienen und alle Ziele der nachhaltigen Entwicklung zum Thema „Verpackung & Glas“ umzusetzen.

Ansprechpartner

Michael Hüllenkrämer
Labor für nachhaltige und nützliche Innovationen
Sustainable Accessible Innovations Laboratory (SAI-Lab)
c/o Technische Universität Berlin
Straße des 17.Juni 135, 10623 Berlin
Büro: 030 314-21463
Mobil: +49 (152) 072 90 584
E-Mail: m.huellenkraemer@posteo.de
www.chemie.tu-berlin.de/sai_lab

Quellen:

Material ...

Informationen, Hinweise und Zugang zu Materialien und Quellen ...

Ein Idee zum Rahmenprojekt

RaNa SDG 12 - Ausweg aus dem Einweg ist Mehrweg (AEM)

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Hier gibt es die Informationen zur Idee für ein Rahmenprojekt Nachhaltigkeit SDG 12 "Ausweg aus dem Einweg ist Mehrweg (AEM)" aus dem SAI-Lab. mehr zu: RaNa SDG 12 - Ausweg aus dem Einweg ist Mehrweg (AEM)

Initiativen ...

Informationen und Hinweise zu weiteren Initiativen ...

Mehrweg-Innovationspreis

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Hier gibt es die Informationen zur Teilnahme über das SAI-Lab am Mehrweg-Innovationspreis ab dem Jahr 2019. mehr zu: Mehrweg-Innovationspreis

Quervernetzt ...

Es bestehen, unter anderem, folgende Verbindungen zwischen Personen, Vereinen, Einrichtungen und Organisationen ...

Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH)

Hier gibt es Informationen zur Verbindung zwischen dem SAI-Lab und der Deutschen Umwelthilfe e.V. (DUH). Dazu stellen wir die DUH kurz vor. Über die Beiträge in "Neuigkeiten und Informationen" treten wir in die Online-Kommunikation. mehr zu: Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH)

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