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SAI-LabAllmende 005: GrünBrief & DeSiRe

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Allmende 05: GrünBrief & DeSiRe

Hier gibt es die Informationen zur Idee "Allmende 05: GrünBrief & DeSiRe" in der Börse lenosu aus dem SAI-Lab.

Das SAI-Lab stellt vor ...

Der offene Beitrag vom SAI-Lab stammt aus dem Rahmenprojekt "LandLivingCycles".
Unter dem Titel "GrünBrief & DeSiRe" stellen wir hier die Projektidee von Michael Hüllenkrämer vor ...

Informationstankstelle

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Hier gibt es Neuigkeiten bis zum 30.06.2022 (letzter Tag der Aktualisierung). Alle Informationen an der neuen "Tankstelle"! Diese Seite, wie auch alle anderen Seiten von www.chemie.tu-berlin.de/sai_lab, ziehen bis zum 31.12.2022 um auf www.sai-lab.de!
Die Projekte, Initiativen, Kampagnen und Publikationen und Veranstaltungen, sowie die Online-Kontakte zu Freunden vom dem Reallabor für nachhaltige Entwicklung, sowie der Mikro Think Tank für Nachhaltigkeit, werden unter www.sai-lab.de fortgesetzt ....

GrünBrief & DeSiRe

Mittwoch, 31. Juli 2019

Das Dokument GrünBrief: Die geduldete Gestaltung von ruderalen und ungenutzten Freiflächen für nachhaltige Entwicklung.
Die Methode DeSiRe: Die „dezentrale, situative und reversible“ Bepflanzung, Gestaltung und Bewirt­schaf­tung für explorative und nachhaltige Flächennutzung und Freiraumgestaltung auf dem Campus

Von Michael Hüllenkrämer

Wie wäre es, wenn es eine Methode gäbe, nach der kleine „rustikal-ruderale“ und „unschöne-ungenutzte“ Freiflächen oder Nebennutzungsflächen mit teils hoher Versiegelung und stark nachgeordneten Bedeutung der aktuellen benachbarten Nutzung für die Lehre, Forschung und Verwaltung auf dem Campus, nun freigegeben würde für eine gemeinschaftliche, nützliche und nachhaltige Art und Weise der Gestaltung von Angehörigen der Universität mit Pflanzen und Grün aus dem Bereich des natürlichen biologischen Stoffkreisläufe nach dem Cradle to Cradle Ansatz. Was würden die engagierten Angehörigen der Universität in diesen Flächen an Mini-Parkelementen oder an Bauteilen der Mikro-Landschaftsarchitektur entwickeln, gestalten und pflegen? Was würde dort an bereichernden Elemente des grünen Campus entstehen? Welche Innovationen, welche Gestaltungen und welche Pflanzungen sind geeignet für eine Dauerhaftigkeit und für eine längere Nachhaltige Campusnatur? Was darf bleiben, was soll bleiben und was muss bleiben? Es besteht vielfacher Wunsch nach mitmachen, Verantwortung übernehmen und einen kleinen Beitrag leisten. Es gibt die Sehnsucht nach einem schönen Arbeitsumfeld, das dem Wohlbefinden dient und dazu angemessen Gestaltet ist. Besteht auch ein „Begehren“ oder gar ein „Verlangen“ nach dem einem selbst mitgestalteten und gepflegten Teil des Campus, oder ist der Standort der Universität so schrecklich, das alle nur für die Arbeit oder das Studium herkommen, um möglichst unverzüglich danach wie fortzukommen? Oder gibt es doch die vielen dutzend, wenn nicht hunderte oder sogar tausende helfende Hände, mit denen auf dem Campus mehr Attraktivität erlebt und mehr Wohlgestalt entwickelt werden kann?

Auch manche Bachelor- oder Masterarbeiten und das ein oder andere Forschungsprojekt ist klein, einfach und überschaubar. Auch viele wichtige Entscheidungen, sogar die meisten Bestätigungen für außerordentlich und grandiose Leistungen passen auf die Fläche einer Urkunde im DIN A4 Format. Was wäre, wenn Gruppen von angehörigen solche „ungenutzten“ Kleinstflächen für eine Nachhaltige Entwicklung exemplarisch und experimentell als Projekt mit „Grün“ gestalten dürften. Es gäbe die Vorgabe von biogen, biologisch Abbaubar, Re-Use und Re-cycle und die 100%ige Verantwortung für „danach“, das Versprechen für die Verantwortung „während“ und für das wie auch immer folgende „hinterher“. Wenn die Verantwortung für die Nachsorge geschultert wird, komme was da wolle, könnten überall kreativem, nützliche und grüne Formen der Freiraum, Landschafts- und Gartengestaltung ausprobiert werden. Wenn eine weitere Maßgabe „Nulleuro plus persönliche Spenden“ lauteten würde, würden auch nur jene baulichen und technischen Lösungen realisiert, die sich aus einem üblichen „Taschengeld-Budget“ mit einem gehörigen Vorrat an vorhandener Zeit (vor und nach der Arbeit), Leidenschaft (da kenne ich mich aus, das kann ich, da kann ich was zu beitragen) gepaart mit Muße (für das besinnliche Element des Projekts, das einen Mehrwert für wirklich mehrere andere Angehörige entfalten sollte) für eine Sache realisiert.

zur Was wäre wenn ein Teil der ruderalen ungenutzten Nebenflächen, die keine Funktions-, Verkehrs- und sicherheitsrelevante Sperrflächen sind, für „dezentrale, situative und reversible“ Bepflanzung, Gestaltung und Bewirt­schaf­tung experimentell freigegeben würden. Was wäre wenn auf dem gesamten Campus jene Ecken und Fleckchen, Plätzchen und Nischen, Ecken und Areale entdeckt und erkannt werden, um dort dezentral, situativ und reversibel eine Bepflanzung, Gestaltung und Bewirt­schaf­tung erlaubt würde?

Die Methode lautet: „DeSiRe“

Eine dezentrale, situative und reversible (desire) Bepflanzung, Gestaltung und Bewirt­schaf­tung für explorative und nachhaltige Flächennutzung und Freiraumgestaltung auf dem Campus. Die Spann­weite der Lösungsansätze, Gestaltungen und Bewirt­schaf­tungsarten reicht von einmaligem bis mäßig Aufwand an diesem und jenem Stand­ort bis hinzu regelmäßig geringem Einsatz von Zeit und Muße für die grüne Sache.

In den GrünBriefen werden für die je­weiligen Bewirt­schaf­tungs­verfahren, die von den verantwortlichen Gruppen skizziert werden, einfach und formlose Genehmigungen ausgestellt. So lassen sich Entwicklungspotentilae und Be­sonder­heiten (z. B. Hete­ro­ge­nität der Fläche) im gruppendynamischen über Formen des Urban Gardening von der „GreenCrowd“ erschließen. Je nachdem wird auf weitere Aspekte der Stand­ort­eig­nung, der Etablierung von Pflanzen­bestände, der Nutzungs- und Pflege­modali­täten oder auf die be­nötigte Infra­struk­tur und Lo­gis­tik näher ein­ge­gangen. Es wird die Wir­kung auf den Standorten des Campus und dessen Nachhaltigkeit und die Minderung der Treib­haus­gas­emis­sionen ab­ge­schätzt und die Be­ein­flus­sung der bio­logischen Viel­falt beurteilt. Vor einem Ende einer Dauer der DeSiRe Nutzung, also bis zum vermeintlichen Schluss werden die dauerhaften Lösungen durch professionelle Umnutzung und konsequent nachhaltige Entwicklung be­nannt.

In klassischen universitären Räumen behandeln wir, mal mehr -mal weniger, Fragen der Zukunft.
Auf ungenutzten universitären Freiflächen praktizieren wir, mal mehr -mal weniger, die konkrete Freiheit der Nachhaltigkeit der Gegenwart .

Vor lauter Forschung, Digitalisierung und Interdisziplinarität lenkt das Projekt etwas das Blickfeld auf die vielen kleinen, sympathischen und einfachen Lösungen zu den großen Aufgaben der nachhaltigen Entwicklung der Freiflächen, Grünanlagen und Parks vor der eigenen Haustür auf dem Campus.

Das Ganze ist unkommerziell und soll lediglich der Verbreitung von Wissen und der Sensibilisierung für Umweltthemen dienen.

Material ...

Informationen, Hinweise und Zugang zu Materialien und Quellen ...

Quervernetzt ...

Es bestehen, unter anderem, folgende Verbindungen zwischen Personen, Vereinen, Einrichtungen und Organisationen ...
Auch "Quervernetzt" zieht um: Schrittweise, bis zum 31.12.2022, gibt es diese Informationen dann auf den neuen Seiten unter www.sai-lab.de ....

Ein Idee zum Rahmenprojekt

Rahmenprojekt

Ein "Rahmenprojekt" ist kein Projekt sondern ein Rahmen für Projekte. Wie beim Bilderrahmen, nur in anderer Wortfolge.

RaNa SDG 16 - Allmende (Allmende): Gemeingut, Gerätering, Commons, Sharing

Bild

Hier gibt es die Informationen zur Idee für ein Rahmenprojekt Nachhaltigkeit SDG 16 "Rahmenprojekt Nachhaltigkeit SDG 16 - Allmende (Allmende): Gemeingut, Gerätering, Commons, Sharing" aus dem SAI-Lab. mehr zu: RaNa SDG 16 - Allmende (Allmende): Gemeingut, Gerätering, Commons, Sharing

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