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TU Berlin

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Allmende 019: Reallabor als ein Lernraum der Zukunft

Hier gibt es die Informationen zur Idee "Allmende 019: Reallabor als ein Lernraum der Zukunft" in der Börse lenosu aus dem SAI-Lab.

Das SAI-Lab stellt vor ...

Der offene Beitrag vom SAI-Lab stammt aus dem Rahmenprojekt "Allmende".
Unter dem Titel "Reallabor als ein Lernraum der Zukunft" stellen wir hier die Projektidee von Michael Hüllenkrämer vor ...

Informationstankstelle

Lupe

Hier gibt es Neuigkeiten bis zum 30.06.2022 (letzter Tag der Aktualisierung). Alle Informationen an der neuen "Tankstelle"! Diese Seite, wie auch alle anderen Seiten von www.chemie.tu-berlin.de/sai_lab, ziehen bis zum 31.12.2022 um auf www.sai-lab.de!
Die Projekte, Initiativen, Kampagnen und Publikationen und Veranstaltungen, sowie die Online-Kontakte zu Freunden vom dem Reallabor für nachhaltige Entwicklung, sowie der Mikro Think Tank für Nachhaltigkeit, werden unter www.sai-lab.de fortgesetzt ....

Reallabore als Beitrag für zukunftsorientierte Lernräume und Bildung

Donnerstag, 24. Februar 2022

von Michael Hüllenkrämer

Unter der Überschrift „Zukunftsorientierte Bildung braucht zukunftsorientierte Lernräume“ erläutert der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft e.V. wichtige Aspekte für eine „Zukunftsorientierte Bildung“. Akademische Bildung soll die Fähigkeiten für eine aktive Teilhabe an Gesellschaft und Wirtschaft fördert. Ein fundierte und innovative Bildung ist ein einer „Welt, die durch Volatilität, Unsicherheit, Komplexität und Ambiguität (VUKA) geprägt ist“ ein gesellschaftliche Aufgabe. Da durch neue wissenschaftliche Erkenntnisse, gesellschaftliche Entwicklungen und Weiterentwicklung des Stands des Technik, werden zurzeit insbesondere die Veränderungen durch die Digitalisierung von Arbeits- und Lernprozessen behandelt. Auch in der Welt der Wissenschaften gilt es die Prozesse zu Lehre, Forschung und Verwaltung als Aufgabenkritik nach den Methoden der kontinuierlichen Verbesserung möglichst nachhaltig zu entwickeln. Das SAI-Lab sieht dabei „lebenslanges Lernen“ nicht nur als eine Selbstverpflichtung der Angehörigen der Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen, sondern auch der Organisationen selbst als „Ganzes“. Das Wort „Innovation“, in Verbindung mit Lehren und Lernen,  ist zugleich ein Kernbegriff und eine wichtige Voraussetzung für nachhaltiges Handeln. Hochschulen tragen dazu bei, das über die Formen und Varianten der Akademisierung die Angehörigen Kompetenzen erwerben und entwickeln, wie „Kollaboration, Kreativität, Kritisches Denken und Kommunikation“. Als Reallabor nutzt das SAI-Lab den Raum, sowohl den des Campus, wie den öffentlichen Raum, um optionale, konkret angebotene, neue und neuartige Lernformate und Lernumgebungen durch die Auswahl der geografischen Einheit und Lokalität für individualisiertes, kollaboratives, projektbasiertes, forschendes und digitales Lernen zu erkunden und nutzen.

Am Beispiel des klassischen Autoparkplatzes (siehe: Parking Day) als Ort der Lehre und Forschung machen wir unmittelbar deutlich und sichtbar, dass Raum und Lernen für Themen der Verkehrswende vor Ort – außerhalb des Hörsaals und Seminarraums - innovative und nützliche Wechselwirkungen auf den Lernerfolg und das wissenschaftliche Ergebnis entfaltet. Es wird kontinuierlich nach  Lernräume und Lernmitteln gesucht, die teilnehmende, feldforschende, aktive, dialogische Bildung ermöglichen und unterstützten.  So freuen wir uns über bereits erfolgte Beteiligung an der „Mall anders“ und die erst kürzlich angekündigte Fortsetzung dieses Format. Ebenso sind wir im SAI-Lab gespannt über die nächsten Neuigkeiten zum „POP KDM“ von der Stabsstelle Science and Society der TU Berlin. Wir bringen die Formate rund um das Prinzip der „Leihsache“ für praktische und nützliche nachhaltige Entwicklung gerne auf breiter Linie in der Lehre ein. Darin sehen wir ein konzeptionelles Komplement und passende Bausteine zur frontalen Wissensvermittlung. Nach dem Ansatz der multivektoriellen Zielstellung, mehrdimensionalen Betrachtung und  transdisziplinärer Wissenschaft, kann die Arbeit im Reallabor, insbesondere im Reallabor für Nachhaltigkeit, in alle Arten und Veranstaltungsformate der Akademisierung integriert werden. Die Methoden des SAI-Lab für nachhaltige Entwicklung, allem voran die „Verfügbarkeit von Lastenrädern“ für die Praxis auf den 17 Feldern der Nachhaltigkeit, bietet vielgestaltige Potentiale für Kollaboration und individuelles Lernen von Studierenden. Durch „learning by doing“, die Methode „hands on“ und  die anwendungsorientierten Ansätze der „Citizen Science” (Bürgerwissenschaften) werden Partnerschaften adressiert, die sowohl ziviles (Gesellschaftliche), wie unternehmerisches (Wirtschaftliche) Entwicklungspotential aufzeigen. Mit „Anbieten“, „Bereitstellen“ und „Ideen veröffentlichen“, unterstützten wir den Raum für die Entwicklung von „wissensbasierter Lehre“ über „lern- und kompetenzorientierter Lehre“ hin zum Lernen in  akademischen Räumen für „Erfahrung“. Ein großes Potenzial sehen wir in der Sichtbarmachung des universitären „Commons“ und der hochschulischen „Allmende“ für Innovationen aus der „Interaktionszone Campus“. Wir sehen Hochschule als dynamischen „Wissensspeicher“, der von den Angehörigen gelebt, gehegt und gepflegt wird, der selbstkritisch und selbstreflektiv die Felder der Entwicklung zukunftsorientierter Lernräume. Die Situationen von Lockdown, die Arten der Kontakteinschränkung, die Formen der Quarantäne und die Maßnahmen zur Hygiene und Infektionsschutz in der andauernden Pandemie, die vor allem durch die Möglichkeiten der Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) und  unter dem Schlagwort „Digitalisierung (?) gilt es auch für die neuerliche Weiterentwicklung der von „Experimentierräume für zukunftsorientierte Lernarchitekturen“ auszuloten und zu nutzen. Daher wollen wir uns gerne an der Ausgestaltung bestehender Lernräume, der Entwicklung innovativer und nützlicher Lernräume und der nachhaltigen Entwicklung von Lehr- und Lernräumen beteiligen.

SAI-Lab als Partner oder Teil des Projektteams?

Donnerstag, 24. Februar 2022

Gerne möchte sich das SAI-Lab einer Bewerbung von der TU Berlin anschließen und in einem der Hochschulpilotprojekte mitwirken. Wenn jemand an der TU Berlin einen Antrag schreiben wird, würde sich Michael Hüllenkrämer über einen Kontakt sehr freuen. Vielleicht können wir uns gegenseitig unterstützen?!

  • Zusammenfassung des Projekts/Konzepts: … der Ansatz ist die Stadtmanufaktur, die besonderen Orte für Lehre und Forschung auf dem Campus und in Berlin (u.a. POP Kudamm, Mall anders) oder auch andere „locations“ für die öffentliche Lehre und outdoor Forschung sichtbarer mit dem kollaborativen Potential der integrierten Bürgerwissen zu verbinden.
  • Projektbeschreibung mit folgender Gliederung: Mit Projektwerkstätten, tu-projects, den bestehenden Reallaboren (u.a SAI-Lab) und der Lehre & Forschung in Berlin, die „Dinge“ (u.a. Lastenräder), die Themen (Verkehr, Mobilität, Sicherheit) und die Zusammenarbeit mit Menschen vor Ort (Bürgerinnen und Bürger, Schüler, Auszubildende, Rentner), außerhalb von Seminarraum und Hörsaal, für akademische Bildung im Reallabor auszuloten.
  • Beschreibung des verfügbaren Raums: Die Orte, Areale und Zonen in der Stadt und dem Umland, die für Themen der Arbeit im Reallabor üblich sind.
  • Beschreibung des Projektteams: Interdisziplinär, altersgemischt, akademisch divers und interessiert an einem „Abenteuer“ aus Lehre &/Forschung für gute Bildung.
  • Umgestaltungskonzept: .. beispielsweise mit passenden Freien Lastenrädern das Lehr- und Forschungsmaterial zu den Orten rollen und fahren, wo es benötigt wird. ..
  • Evaluationskonzept:  ... wie gut gelingt  es, das benötigte Material für zukunftsorientierte Bildung an neuartige Lernräume zu transportieren, und die Lernenden und Lehren auf hochgradig umweltfreundliche Art und Weise dorthin zu "befördern", das Lehrmittel weitgehend als „Leihsache“ angeboten und bereitgestellt werden?

Material ...

Informationen, Hinweise und Zugang zu Materialien und Quellen ...

Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft e.V.: Ausschreibung

"Der Stifterverband und die Dieter-Schwarz-Stiftung wollen mit der Ausschreibung "Raumlabore" zeigen, wie innovative Raumkonzepte im Bestand gelingen können. In den Konzepten sollen die Frage, welche Räume zukünftige Lehr-/Lernformate brauchen und unterstützen, sowie die Auswirkungen zukunftsorientierter Lernarchitekturen auf Lernprozesse in der Praxis untersucht und evaluiert werden. Ein Fokus liegt dabei auf partizipativen, interdisziplinären Planungsprozessen, in denen planende Akteurinnen und Akteure sowie Nutzerinnen und Nutzer von Lernräumen in innovativen Formaten in den Austausch gebracht werden und gemeinsam zukunftsorientierte, nutzungszentrierte und nachhaltige Lernraumkonzepte entwickeln. Außerdem wird ein Schwerpunkt auf das Evaluationskonzept gelegt, um die Wirkung messbar zu untersuchen.

Die eingereichten Anträge werden in einem einstufigen Verfahren durch eine externe Jury mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft und Wirtschaft ausgewählt.

Die Förderinitiative ist auf eine Dauer von 18 Monaten angelegt. Die Förderung beginnt ab dem 1. Juli 2022 und besteht aus einer finanziellen Unterstützung für bis zu fünf Hochschulpilotprojekte in Höhe von jeweils 100.000 Euro.

Die Anträge benötigen die Unterstützung der Hochschulleitung oder des jeweiligen Fachbereichs beziehungsweise der Fakultät. Pro Hochschule können mehrere Anträge eingereicht werden.

Der Antrag, maximal zehn Seiten (ohne Anlagen und Deckblatt), sollte folgende Aspekte beinhalten:

  • Deckblatt
  • Zusammenfassung des Projekts/Konzepts
  • Projektbeschreibung mit folgender Gliederung:
    ●  Beschreibung des verfügbaren Raums
    ●  Beschreibung des Projektteams
    ●  Umgestaltungskonzept
    ​●  Evaluationskonzept

Online-Bewerbung

Der Antrag muss bis zum 10. April 2022 beim Stifterverband über das Bewerbungstool Talention eingegangen sein (Ausschlussfrist)."

Quelle: https://www.stifterverband.org/raumlabore.

 

 

 

 

Rahmenprojekt

Ein "Rahmenprojekt" ist kein Projekt sondern ein Rahmen für Projekte. Wie beim Bilderrahmen, nur in anderer Wortfolge.

RaNa SDG 16 - Allmende (Allmende): Gemeingut, Gerätering, Commons, Sharing

Bild

Hier gibt es die Informationen zur Idee für ein Rahmenprojekt Nachhaltigkeit SDG 16 "Rahmenprojekt Nachhaltigkeit SDG 16 - Allmende (Allmende): Gemeingut, Gerätering, Commons, Sharing" aus dem SAI-Lab. mehr zu: RaNa SDG 16 - Allmende (Allmende): Gemeingut, Gerätering, Commons, Sharing

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Adresse:

SAI-Lab, c/o TU Berlin
https://www.chemie.tu-berlin.de/sai_lab
Straße des 17. Juni 135
10623 Berlin
Webseite
www.sai-lab.de

Ansprechpartner im SAI-Lab:

Dipl. Geogr. Michael Hüllenkrämer
(0152) 072 90 584
Cranachstr. 7

Webseite

Nachhaltigkeit
Die Aktion, das Projekt oder das Programm ist folgenden Zielen der Nachhaltigkeit zugeordnet: